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Media and the Politics of Transformation in the Arab world and Asia

Berlin/11.12.15: WĂ€hrend sich deutsche Politiker darĂŒber unterhalten, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Gesellschaft und das ‘Politikmachen’ in Deutschland hat, sind soziale Netzwerke in anderen Teilen der Welt ein Katalysator fĂŒr bottom-up-Bewegungen mit dem Ziel, politischen Umbruch zu erreichen. Um die Verwendung verschiedenster Medien ging es im Workshop “Media and the Politics of Transformation in the Arab world and Asia”, organisiert von der FU Berlin. PhD Kandidaten der FU diskutierten mit renommierten Professoren internationaler UniversitĂ€ten ĂŒber Nutzung und Effekt verschiedenster Kommunikationsmöglichkeiten auf Gruppen wie Tunesische Frauenrechtlerinnen, PalĂ€stinische Aktivisten und die tĂŒrkische Bevölkerung insgesamt.

Obwohl in Deutschland hoch gelobt und fĂŒr wichtig befunden, scheint der Einfluss der sozialen Netzwerke auf Aktivisten in arabischen LĂ€ndern weniger groß als man annehmen könnte. Zwar erhalten Gruppen mehr Aufmerksamkeit durch Internetauftritte wie Blogs oder Websites, allerdings ist Aufmerksamkeit per se nicht ausreichend, um VerĂ€nderung herbeizufĂŒhren. Die Forscher fanden vielfach Klick-Aktivisten, die nur Dinge liken oder Profilbilder Ă€ndern, sich aber an AktivitĂ€ten, die physische AktivitĂ€t erfordern, nicht beteiligen. Auch haben speziell palĂ€stinensische Aktivisten sowie Frauenrechtler das Problem, dass sie digital von einer Diaspora dominiert werden, die andere Ziele verfolgt als sie selbst. So gab und gibt es große Kontroversen ĂŒber das Tragen von KopftĂŒchern, obwohl Aktivistinnen in den betroffenen LĂ€ndern selbst dieses Thema als unwichtig empfinden und sich auf Probleme wie Gewalt gegen Frauen konzentrieren möchten.

Trotzdem sollte man, so das Fazit, die Wichtigkeit der neuen Kommunikationsmöglichkeiten fĂŒr politische Aktivisten nicht unterschĂ€tzen. Es ist wahrscheinlich, dass sich besser organisierte Strukturen herausbilden und auch der Austausch verbessert wird. Nicht nur bezogen auf politische Strukturen in Deutschland darf man also gespannt sein, wie die Technologisierung unsere Welt verĂ€ndern wird.

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Vom Glanz und Elend der digitalen Kommunikation

Berlin, 01.12.15/ Die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Norbert-Lammert-Stiftung luden am ersten Dezemberabend zu einer Diskussion ĂŒber politische Kommunikation in den digitalen Medien. Ein brandaktuelles und notwendiges Diskussionsthema, wie Norbert Lammert in seiner Rede betonte. Denn die Erfindung des Internets sei zwar so bedeutend fĂŒr die Kommunikation wie die Erfindung des Buchdrucks, die politische Kommunikation ĂŒber die neuen KanĂ€le stecke jedoch immer noch in den Kinderschuhen.

In der Zukunft können soziale Medien dazu beitragen, Politik interessanter und transparenter zu gestalten, indem sie den Menschen Einblicke in die Arbeitsweise der Politiker geben und die Kommunikation zwischen BĂŒrgern und Politikern beschleunigen. StaatssekretĂ€rin Dorothee BĂ€r nutzt schon heute die vielfĂ€ltigen Möglichkeiten und twittert ĂŒber Politisches genauso wie ĂŒber ihre Liebe zum FC Bayern.

Momentan sei der Einfluss der digitalen Kommunikation allerdings noch schwer zu bewerten, so unter anderem der Social Media Forscher Christoph Neuberger. Große Akteure wie die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender seien auch im Internet die PrimĂ€rquelle fĂŒr Informationen. Darunter wĂŒrden die Vielfalt der Meinungen und die Transparenz leiden. Auch die GesprĂ€chskultur im Netz sei ein Aspekt, mit dem wir uns zukĂŒnftig intensiv befassen werden mĂŒssen.

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#Digikon15 in der Friedrich-Ebert-Stiftung

Berlin/24.-25.11.2015: Die viel beschworene Digitalisierung der Gesellschaft wird zu immer grĂ¶ĂŸeren StĂŒtzpfeilern unserer Wirtschaft. Sie wird unser Leben dauerhaft und umfangreich verĂ€ndern. Trotzdem ist die Netzpolitik immer noch ein Nischenthema und entscheidet keine WahlkĂ€mpfe. DarĂŒber waren sich die Referenten und Teilnehmer der zweitĂ€gigen Konferenz #Digikon15 in der Friedrich-Ebert-Stiftung einig.

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Die #DigiKon15 sollte dazu beitragen, die VerĂ€nderungsprozesse durch die Digitalisierung zu verstehen, Chancen und Risiken aufzufĂŒhren und den Themenkomplex sozialdemokratisch – nach Gesichtspunkten der Teilhabe und Ungleichheit – zu analysieren. Auf der zweitĂ€gigen Konferenz traten nicht nur prominent besetzte Panels, unter anderem mit Kurt Beck, Andrea Nahles, Gerd Billen und Markus Beckedahl zusammen, sondern darĂŒber hinaus leiteten 80 Referenten Diskussionsforen zu vielfĂ€ltigen Themen. Diese reichten von Datenschutz ĂŒber politische Bildung bis zu Journalismus und Social Media Campaigning.

Die meisten Teilnehmer und Referenten standen dem Thema Digitalisierung positiv gegenĂŒber. Statt die Risiken zu thematisieren, betonten sie vor allem die vielfĂ€ltigen Chancen. So erhöhe eine vernĂŒnftige digitale Infrastruktur die Wirtschafts- und Innovationskraft. Zudem werde die heutige junge Generation vornehmlich in Berufen arbeiten, die es heute noch gar nicht gebe.

Kritische Töne schlug netzpolitik.org-Chefredakteur Markus Beckedahl an: Statt den BĂŒrgern mehr Freiheiten zu gewĂ€hren, wĂŒrden Überwachungsmechanismen zunehmend gestĂ€rkt. Zudem ĂŒbe sich die Politik insbesondere beim Thema NetzneutralitĂ€t nicht genug in ZurĂŒckhaltung.

Fazit des Kongresses: Zwar ist schon viel geschafft, Deutschland muss sich jedoch viel intensiver mit den gesellschaftlichen VerÀnderungen durch die Digitalisierung beschÀftigen. Nur so kann das Land seine starke Position im internationalen Wettbewerb halten.

Mit LobbyControl auf Spurensuche durch das Berliner Regierungsviertel

Berlin/14.11.2015: An einem kalten Herbsttag trafen sich rund 25 politisch Interessierte zur letzten FĂŒhrung dieses Jahres von LobbyControl. Der Verein setzt sich fĂŒr transparentere Prozesse im politischen Lobbying ein und informiert in Print sowie durch FĂŒhrungen ĂŒber große Lobbyismusakteure in Berlin.

Den Teilnehmern wurde im Zuge der etwa zweistĂŒndigen FĂŒhrung das Lobbyverhalten der deutschen Brauer, des Automobilkonzerns Daimler, der Atomlobby sowie der RĂŒstungsindustrie nahegebracht. LobbyControl berichtete insbesondere, wie die Atomlobby versuchte, Journalisten fĂŒr ihre Zwecke zu gewinnen, indem sie diese zu einer Fachkonferenz in die atomfreundliche Schweiz einlud. Auch der Verband deutscher Brauer sei ein starker politischer Akteur und habe durch geschickte Bildung von Allianzen mit anderen Gruppen u.a. die VerschĂ€rfung der Regeln zum Alkoholmissbrauch verhindert.

Kontroverse Diskussionen gab es aber nicht nur zu den Akteuren der ‘großen’ Lobbythemen wie Alkohol, Autos und Waffen. Die Gruppe debattierte außerdem, wer ĂŒberhaupt als Lobbyist definiert werden kann, und wie frei die Parlamentarier in ihren NebentĂ€tigkeiten sein sollten. Ist es richtig, dass die Fraktionen geheim halten dĂŒrfen, wem sie Hausausweise fĂŒr den Bundestag geben? Sollte ein Parlamentarier VW juristisch im Abgasskandal beraten dĂŒrfen?

Lobbying gehört zur Demokratie, da waren sich alle einig. Es gelte aber, Spielregeln fĂŒr Lobbyismus festzulegen und mehr Transparenz zu schaffen. So gĂ€be es in den USA ein Lobbyregister, wohingegen hierzulande kein BĂŒrger nachvollziehen könne, welcher Politiker von wem und fĂŒr welche Zwecke umworben wird.

Sollen Sie Interesse an Àhnlichen Veranstaltungen haben, stöbern Sie gern auf unserem interaktiven politischen Kalender http://www.politcal.de.

Wenn Sie mehr ĂŒber die Arbeit von LobbyControl erfahren möchten, klicken Sie hier: https://www.lobbycontrol.de

Besuch des ARD-Hauptstadtstudios mit #mekolab

Berlin, 12.11.2015/ Heute hat das Team von #mekolab, welches kostenlose Besuche bei bekannten MedienhĂ€usern organisiert, einer kleinen Gruppe eine FĂŒhrung durch das ARD Hauptstadtstudio ermöglicht. Dass es noch viel fĂŒr die Teilnehmer zu lernen gab, wurde gleich zu Beginn deutlich: WofĂŒr steht eigentlich die AbkĂŒrzung ARD? Die drei Buchstaben bedeuten nicht etwa Allgemeiner Rundfunk Deutschlands, sondern Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland

Die Teilnehmer durften einen Blick ins Innere eines Tontechnikstudios werfen und ließen sich erklĂ€ren, wie HörfunkbeitrĂ€ge entstehen. Entgegen der landlĂ€ufigen Meinung mĂŒssen alle Journalisten im ARD Hauptstadtstudio ihre eigenen BeitrĂ€ge aufnehmen, schneiden und mit Musik unterlegen. Allein Live-Aufnahmen oder komplexe BeitrĂ€ge werden von professionellen Tonleuten erarbeitet. Ebenfalls bemerkenswert: Die ARD beschĂ€ftigt selbst keine Mitarbeiter. Alle Redakteure arbeiten fĂŒr eine der zehn Institutionen, die Teil der ARD sind. Dies sind die regionalen Rundfunkanstalten, wie beispielsweise der WDR und die Deutsche Welle.

Besucht wurde auch das große Fernsehstudio, wo u.a. der Bericht aus Berlin und die Phönixrunde aufgezeichnet werden. Das oft im Hintergrund erscheinende ReichstagsgebĂ€ude ist ĂŒbrigens wirklich so nah am ARD-Studio gelegen, sodass hĂ€ufig ein Echtbild verwendet wird. Großes GelĂ€chter bot die VorfĂŒhrung des Green- bzw. Blue-Screens, einer Aufnahmetechnik, die das VerĂ€ndern von Hintergrundbildern ermöglicht.

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Steinmeier spricht zu Berliner Studenten: “Welt aus den Fugen- Was hĂ€lt uns zusammen?”

Berlin/21.10.2015: Unsere Welt ist unordentlich. Wir “ringen um Ordnung” in einer “nonpolaren” Welt, die bedroht ist durch alte Feindschaften wie die zwischen den USA und Russland und durch neue Herausforderungen wie in Syrien und der resultierenden FlĂŒchtlingskrise.

Mit dieser These eröffnete der Bundesaußenminister am Mittwoch die Festrede in der Freien UniversitĂ€t Berlin anlĂ€sslich der GrĂŒndung der Vereinten Nationen vor 70 Jahren. Steinmeier sprach alle wichtigen außenpolitischen Themen unserer Zeit an. Er erklĂ€rte den Iran-Deal, sprach ĂŒber Schwierigkeiten und Chancen in Syrien und die FlĂŒchtlingskrise, aber auch ĂŒber die UNO generell und wie er sich eine Reform des Sicherheitsrates vorstellen könnte. Zu Letzterem sagte er “auch Ordnungen werden alt” und implizierte damit, dass er eine grundlegende Erneuerung des UN-Systems anstrebt.

Trotz aller kritischen Töne zur momentanen Situation im Nahen Osten wie auch in unseren FlĂŒchtlingslagern schaffte Steinmeier es, ein grundsĂ€tzliches Vertrauen in die UN zu vermitteln. Das Fundament UN, so Steinmeier, trage uns heute und auch in Zukunft, wenn wir die nötige Verantwortung dafĂŒr ĂŒbernĂ€hmen. Auch schaffte es der Minister, humorvolle Anekdoten wie „Spreedampffahrten als diplomatischen Trick“ mit ernsthaften Themen zu verbinden.

Dass die Welt manchmal aus den Fugen gerĂ€t, spiegelte auch der Veranstaltungsablauf wider. Keine zwei Minuten hatte der Minister gesprochen, da unterbrachen TTIP-Demonstranten und “SchreibtischtĂ€ter” skandierende Studenten im Saal die Festrede. Doch auch hier, wie von Steinmeier fĂŒr die UN prophezeit, wurde die Welt durch besonnenes Handeln wieder in geordnete Bahnen gelenkt.

Telefónica eröffnet neue HauptstadtreprÀsentanz

Berlin/14.10.2015: TelefĂłnica in Deutschland hat am 14.10.15 seine neue HauptstadtreprĂ€sentanz eröffnet. Die historischen Kaiserhöfe Unter den Linden waren dabei der Schauplatz einer hochrangig besetzten Debatte ĂŒber die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Zuerst wurde im TelefĂłnica BASE_camp diskutiert, bevor die 200 geladenen GĂ€ste die neue TelefĂłnica Digital Lounge in der vierten Etage bei einem Empfang kennenlernen konnten.

TelefĂłnica gestaltet die digitale Transformation nicht nur als Unternehmen, sondern stellt sich auch der öffentlichen Debatte ĂŒber die Zukunft der digitalen Welt und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. DafĂŒr ist Berlin als Standort besonders gut geeignet.

“Als TelefĂłnica in Deutschland wollen wir gemeinsam mit allen politischen und gesellschaftlichen KrĂ€ften dazu beitragen, dass die digitale Revolution als Reform ablĂ€uft und ein Erfolg fĂŒr die ganze Gesellschaft wird,“ sagte Thorsten Dirks am Ende der Diskussion. „Wir sind bereit fĂŒr diesen Dialog.“

Das spiegelte auch der Abend wider, bei dem TelefĂłnica seinen Anspruch unterstrich, neben seinem Vorangehen bei der digitalen Transformation auch den Dialog ĂŒber die Ziele und Regeln dieses gesellschaftlichen Prozesses aktiv mitzugestalten.

Digitalisierung: Wachstum durch Innovation

Den Startschuss gab die Podiumsdiskussion: Europa könne die WachstumslĂŒcke zu den USA nur schließen, wenn die digitale Technologie konsequenter genutzt werde, sagte Clemens Fuest, PrĂ€sident des Zentrums fĂŒr EuropĂ€ische Wirtschaftsforschung.

Die Digitalisierung dĂŒrfe dabei nicht nur als Risiko gesehen werden, denn das lĂ€hme die Innovation in Deutschland, mahnte Paul Ziemiak, Vorsitzender der Jungen Union. Allerdings dĂŒrfe daraus kein Zwang fĂŒr den Einzelnen entstehen, bei allen Innovationen mitmachen zu mĂŒssen, forderte der ehemalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche, Wolfgang Huber. Es mĂŒsse auch endlich eine klare Trennung zwischen privater und öffentlicher SphĂ€re im digitalen Leben definiert werden.

TelefĂłnica: Bereit fĂŒr den Dialog

WĂ€hrend sich die Debatten vor Publikum weiterhin im TelefĂłnica BASE_camp abspielen werden, bietet die neu eröffnete TelefĂłnica Digital Lounge ein Umfeld fĂŒr fachliche Diskussionen, die abseits der Öffentlichkeit stattfinden. Sie dient fĂŒr den Gedankenaustausch mit Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Kaum ist die Eröffnungsfeier vorbei, stehen auch schon die nÀchsten Höhepunkte an. Diese können Sie unserem politcal.de Portal entnehmen.

Link zur Veranstaltung: http://www.basecamp.info/event/

#mekolab-FĂŒhrung durch den dpa-newsroom

Berlin/08.10.2015: Die medieninteressierte Öffentlichkeit bekam von #mekolab, einem unabhĂ€ngigen BildungstrĂ€ger in Berlin, die Möglichkeit, die RĂ€ume der deutschen Presseagentur (dpa) in der Markgrafenstraße zu besichtigen und Fragen zu den TĂ€tigkeitsfeldern der Agentur zu stellen. Nach einer Einleitung in die Entstehungsgeschichte und Organisationsstruktur der dpa folgte eine FĂŒhrung durch den newsroom. Überraschend fĂŒr alle war die Vielzahl an AuslandsbĂŒros, welche die Agentur unterhĂ€lt – beispielsweise das BĂŒro in Honduras.

Kritische Fragen wie zu fake-Meldungen oder zu ethischen GrundsĂ€tzen der Berichterstattung wurden in einer offenen GesprĂ€chsatmosphere ausfĂŒhrlich beantwortet. FĂŒr die ĂŒberwiegend aus Studierenden bestehende Gruppe war außerdem interessant zu hören, welche Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten die dpa bietet.

Sollten Sie daran interessiert sein, an einer #mekolab-Veranstaltung teilzunehmen, halten wir Sie gerne auf den Laufenden unter: www.politcal.de

Podiumsdiskussion #LMWdigital: “Von Foodies, Mok-Bang & Food e-Vangelisten – ĂŒber den neuen, digitalen Umgang mit Lebensmitteln“ im BASE_camp

Berlin/24.09.2015: Fotos von Ă€sthetisch arrangierten HĂ€ppchen, Fotos von Burgern mit MehlwĂŒrmern, Videos von Menschen, denen man beim Genießen von ausgefallenen Delikatessen zusehen kann – na wenn das nicht Appetit auf Essen macht!

Im Rahmen der Podiumsdiskussion „#LMWdigital: Von Foodies, Mok-Bang & Food e-Vangelisten – ĂŒber den neuen, digitalen Umgang mit Lebensmitteln“ im BASE_camp diskutierten Prof. Peter Wippermann, Trendforscher, Dr. Daniel Kofahl, ErnĂ€hrungssoziologe und Felicitas Then, Fernsehköchin und Journalistin ĂŒber den zunehmenden Trend Fotos von Gerichten im Social Media auf Twitter, Facebook, Instagram zu verbreiten.

Als Inhaberin eines Blogs ĂŒber das Kochen, verfolgt Felicitas Then gespannt diese Entwicklung. In ihrem Blog können die KonsumentInnen Fotos von natĂŒrlich angerichteten Gerichten bewundern, Rezepte nachkochen, sich ĂŒber eigene Erfahrungen mit dem Kochen austauschen und bekommen so ein GefĂŒhl der Gemeinsamkeit, das ihre Lust auf Kochen wieder weckt.

Dr. Daniel Kofahl unterscheidet zwischen verschiedenen AnsĂ€tzen, die die Bevölkerung dem Essen und den Nahrungsmitteln entgegenbringt. Die Spannbreite reicht dabei von den gesunden Essern ĂŒber die traditionellen zu denen, die sich mit Fast Food vollstopfen, wobei auch diejenigen nicht fehlen, die dem Essen mit GleichgĂŒltigkeit begegnen. Die Entwicklung gehe dabei immer mehr von QuantitĂ€t zu QualitĂ€t, so Dr. Daniel Kofahl.
Aufgrund der zunehmenden Anzahl an Singles in Berlin und in anderen GroßstĂ€dten, wird sich der Trend des Mok-Bang aus Korea, bei dem man Menschen live beim Essen zusehen kann, auch immer mehr hier verbreiten und zu etwas AlltĂ€glichem werden, so Prof. Peter Wippermann. Auch das Interesse an Lieferdiensten wie Amazon Fresh, der die Kunden in den USA bereits seit 2007 mit frischen und gesunden Lebensmittelt per Mausklick versorgt, wird immer mehr ansteigen.

Wer sich durch diese Veranstaltung fĂŒr Digital & Food begeistern lassen konnte und mehr ĂŒber diesen Trend erfahren möchte, findet auf politcal.de weitere Termine zu diesem Thema.

Podiumsdiskussion „Ja zu SolidaritĂ€t – Nein zu mehr Europa?“ in der LV NRW

Berlin/23.09.2015: Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die FlĂŒchtlingskrise, wachsende Sympathien fĂŒr euroskeptische bis anti-europĂ€ische Parteien in fast allen Mitgliedstaaten – die EU hat es in letzter Zeit nicht leicht, positiv auf sich aufmerksam zu machen. Und dennoch: Zumindest die junge Generation findet Europa gut.

Dies geht aus einer Studie der Change Centre Stiftung hervor, welche junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren aus Spanien, Großbritannien, Deutschland und Polen zu ihrer Einstellung zu Europa befragt hat. Die Ergebnisse der Studie wurden am 23.09. in der Landesvertretung NRW in Berlin vorgestellt. Nach einem Grußwort von Dr. Schwall-DĂŒren, Ministerin fĂŒr Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, prĂ€sentierte Prof. Dr. Alemann, Leiter des Projekts, die Einzelheiten der Studie.

Insgesamt sind 72% der jungen Befragten der Ansicht, Europa bringe mehr Vor-, als Nachteile. Wenn es darauf ankommt, sind sie auch zu einer großen SolidaritĂ€t untereinander bereit. Es zeigt sich deutlich: Die junge Generation wĂŒnscht sich eine Wertegemeinschaft. Wirtschaft und Kultur spielen eine nachgeordnete Rolle. Eine konkrete Vorstellung, wie Europa in Zukunft gestaltet werden soll, haben die Befragten jedoch nicht.

Daran schloss sich auch die Diskussion an, die sich darum drehte, wie die junge Generation dazu begeistert werden kann, an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. Auf dem Podium diskutierten jĂŒngere und Ă€ltere Akteure aus dem Politikfeld: Josef Janning (European Council on Foreign Relations), Dr. Ulrich Brueckner (Jean Monnet Professor fĂŒr European Studies am Berliner Center der Stanford University), Vincent Venus (BundessekretĂ€r der Jungen EuropĂ€ischen Föderalisten) und Anna Saraste (Vorstandsmitglied der European Youth Press). Moderiert wurde das Panel von Prof. Dr. Klewes, Initiator der Change Center Foundation.

Bei einem abschließenden GetTogether setzte das Publikum das GesprĂ€ch mit den PodiumsgĂ€sten fort und ließ so den Abend gemĂŒtlich ausklingen.

Seminar „Kampagnenstrategie“ in der Campaigning Academy Berlin

Berlin/11.-12.09.2015: „Das WIR entscheidet“, „Stop ACTA“, „Mach’s mit“, „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ – einige dieser Kampagnen-Slogans können wir sofort einordnen, andere wiederum sagen uns nichts. TagtĂ€glich sind wir von Informationen umgeben, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Dazu zĂ€hlen lĂ€ngst nicht mehr nur die klassische Plakatwerbung oder Fernsehspots, sondern ebenso Online-Videos, -Petitionen oder Anzeigen in Sozialen Netzwerken.

Wie bestimmt man in diesem InformationsĂŒberfluss die Agenda? Wie gewinnt man die Deutungshoheit in der öffentlichen Debatte? Welche Faktoren sind entscheidend, damit die eigene Kampagne Erfolg hat und möglichst viele Menschen mobilisiert?

Um genau diese Fragen drehte sich das Seminar „Kampagnenstrategie“ in der Campaigning Academy Berlin am 11./12. September. Julius Van de Laar und Volker Gaßner, GrĂŒnder und Leiter der Academy, vermittelten den Teilnehmenden ein umfangreiches Handwerk von der Erarbeitung ĂŒber die DurchfĂŒhrung bis zur Auswertung von Kampagnen. Es ging um die politische Strategie, das Agenda-Setting und die Botschaftsentwicklung, die strategische Kampagnenplanung, Digitales Campaigning und schließlich die Evaluation.

In den gemĂŒtlich-modernen RĂ€umlichkeiten der Academy gaben die Seminarleiter ihr Know-How in Form von KurzvortrĂ€gen an die Teilnehmenden weiter. Die neu erlernten Methoden konnten diese anschließend in mehreren Workshops testen. Dabei arbeiteten sie in Kleingruppen an Kampagnen zur Einwanderung, einer digitalen Patientenakte und veganem Leben. Nicht zuletzt profitierten die Teilnehmenden von den Pausen, um sich untereinander auszutauschen und Kontakte zu knĂŒpfen.

Wer sich von den begeisterten Campaignern Julius van de Laar und Volker Gaßner mitreißen lassen und das Handwerk der Kampagnenstrategie erlernen möchte, findet auf politcal.de weitere Seminar-Termine.

#mekolab: FĂŒhrung durch das VerlagsgebĂ€ude der taz

Berlin/10.09.2015: Im Rahmen einer Exkursion von mekolab wurde Interessiertem aus dem Medienbereich die Möglichkeit geboten, das geschichtstrĂ€chtige VerlagsgebĂ€ude der taz in der Rudi-Dutschke-Straße zu besichtigen. Dabei erhielten die Teilnehmenden zunĂ€chst die Gelegenheit, an der allmorgendlichen Redaktionskonferenz der taz teilzunehmen. Die Journalisten der tageszeitung diskutierten angeregt ĂŒber aktuelle Themen und tauschten sich ĂŒber die Artikel fĂŒr die neuste Ausgabe aus. Was außerdem in keiner Redaktionssitzung der taz fehlt: Kritische Anmerkungen und ein offener Meinungsaustausch zur Ausgabe des Vortags.

WĂ€hrend der anschließenden FĂŒhrung durch das taz-GebĂ€ude lernte die Gruppe nicht nur die jeweiligen Ressorts kennen, sondern erhielt außerdem einen exklusiven Einblick in die Arbeitsweise der Journalisten. Dabei sorgte DaniĂ©l Kretschmar, Ressortleiter von www.taz.de, fĂŒr eine offene GesprĂ€chsatmosphĂ€re, in der alle Fragen von Gehalt ĂŒber Hierarchien und Einstiegsaussichten beantwortet wurden.

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Falls Sie an einer der nÀchsten Veranstaltungen von mekolab interessiert sind, werfen Sie einen Blick auf www.politcal.de. Mit dabei sind die dpa, das Bundespresseamt und das ARD Hauptstadtstudio.

degepol lunch debate zum “Digitale HauptstadtbĂŒro” der METRO GROUP

Berlin/22.07.15: Erfolgreiches und professionelles Lobbying ist transparent, partizipativ und zunehmend digital verankert

Im Rahmen einer lunch debate hat die de’ge’pol heute das “Digitale HauptstadtbĂŒro” der METRO GROUP vorgestellt. Raphael Neuner, Leiter Nationale Politik und Mitglied der de’ge’pol, prĂ€sentierte den unter http://politik.metrogroup.de erreichbaren Auftritt des Unternehmens in Berlin. Das neue Tool ist ein wichtiger Baustein im politischen Außenauftritt des Unternehmens in Deutschland. Auf der Website können EntscheidungstrĂ€ger aus der Politik, von VerbĂ€nden und Nichtregierungsorganisationen die Positionen des Handelsunternehmens auf einer ĂŒbersichtlich strukturierten Plattform einsehen.

Dominik Meier, der Vorsitzende der de’ge’pol, unterstreicht den best practice-Charakter, den das Konzept in der Diskussion um Lobbying einnimmt: „Das digitale HauptstadtbĂŒro ist ein dringend notwendiges innovatives und intelligentes Format fĂŒr mehr Transparenz in der Interessenvertretung und ein spannender Impuls zur Selbstregulierung der Branche. Nachdem es scheint, dass die Diskussion um ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland in eine politische Sackgasse geraten ist, ist es wichtig, der Öffentlichkeit zu demonstrieren, wie erfolgreiches und gleichzeitig offenes Lobbying funktioniert.“

„Wir wollen mehr Transparenz. Nicht um ihrer selbst willen, sondern weil sie die LegitimitĂ€t, die Wahrnehmbarkeit und damit den Erfolg von Interessenvertretung der Zukunft ausmachen wird“, erlĂ€utert Raphael Neuner die Grundidee des digitalen HauptstadtbĂŒros. „Das Lobbying der alten Zeiten ist vorbei: Wir arbeiten heute digitaler, partizipativer und transparenter.” Die lunch debate dient dabei sowohl als Plattform fĂŒr den Austausch als auch als Ideengeber, ĂŒber den die de’ge’pol in Zukunft mehr solcher innovativen Konzepte vorstellen will.

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