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Podiumsdiskussion #LMWdigital: “Von Foodies, Mok-Bang & Food e-Vangelisten – über den neuen, digitalen Umgang mit Lebensmitteln“ im BASE_camp

Berlin/24.09.2015: Fotos von ästhetisch arrangierten Häppchen, Fotos von Burgern mit Mehlwürmern, Videos von Menschen, denen man beim Genießen von ausgefallenen Delikatessen zusehen kann – na wenn das nicht Appetit auf Essen macht!

Im Rahmen der Podiumsdiskussion „#LMWdigital: Von Foodies, Mok-Bang & Food e-Vangelisten – über den neuen, digitalen Umgang mit Lebensmitteln“ im BASE_camp diskutierten Prof. Peter Wippermann, Trendforscher, Dr. Daniel Kofahl, Ernährungssoziologe und Felicitas Then, Fernsehköchin und Journalistin über den zunehmenden Trend Fotos von Gerichten im Social Media auf Twitter, Facebook, Instagram zu verbreiten.

Als Inhaberin eines Blogs über das Kochen, verfolgt Felicitas Then gespannt diese Entwicklung. In ihrem Blog können die KonsumentInnen Fotos von natürlich angerichteten Gerichten bewundern, Rezepte nachkochen, sich über eigene Erfahrungen mit dem Kochen austauschen und bekommen so ein Gefühl der Gemeinsamkeit, das ihre Lust auf Kochen wieder weckt.

Dr. Daniel Kofahl unterscheidet zwischen verschiedenen Ansätzen, die die Bevölkerung dem Essen und den Nahrungsmitteln entgegenbringt. Die Spannbreite reicht dabei von den gesunden Essern über die traditionellen zu denen, die sich mit Fast Food vollstopfen, wobei auch diejenigen nicht fehlen, die dem Essen mit Gleichgültigkeit begegnen. Die Entwicklung gehe dabei immer mehr von Quantität zu Qualität, so Dr. Daniel Kofahl.
Aufgrund der zunehmenden Anzahl an Singles in Berlin und in anderen Großstädten, wird sich der Trend des Mok-Bang aus Korea, bei dem man Menschen live beim Essen zusehen kann, auch immer mehr hier verbreiten und zu etwas Alltäglichem werden, so Prof. Peter Wippermann. Auch das Interesse an Lieferdiensten wie Amazon Fresh, der die Kunden in den USA bereits seit 2007 mit frischen und gesunden Lebensmittelt per Mausklick versorgt, wird immer mehr ansteigen.

Wer sich durch diese Veranstaltung für Digital & Food begeistern lassen konnte und mehr über diesen Trend erfahren möchte, findet auf politcal.de weitere Termine zu diesem Thema.

Podiumsdiskussion „Ja zu Solidarität – Nein zu mehr Europa?“ in der LV NRW

Berlin/23.09.2015: Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die Flüchtlingskrise, wachsende Sympathien für euroskeptische bis anti-europäische Parteien in fast allen Mitgliedstaaten – die EU hat es in letzter Zeit nicht leicht, positiv auf sich aufmerksam zu machen. Und dennoch: Zumindest die junge Generation findet Europa gut.

Dies geht aus einer Studie der Change Centre Stiftung hervor, welche junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren aus Spanien, Großbritannien, Deutschland und Polen zu ihrer Einstellung zu Europa befragt hat. Die Ergebnisse der Studie wurden am 23.09. in der Landesvertretung NRW in Berlin vorgestellt. Nach einem Grußwort von Dr. Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, präsentierte Prof. Dr. Alemann, Leiter des Projekts, die Einzelheiten der Studie.

Insgesamt sind 72% der jungen Befragten der Ansicht, Europa bringe mehr Vor-, als Nachteile. Wenn es darauf ankommt, sind sie auch zu einer großen Solidarität untereinander bereit. Es zeigt sich deutlich: Die junge Generation wünscht sich eine Wertegemeinschaft. Wirtschaft und Kultur spielen eine nachgeordnete Rolle. Eine konkrete Vorstellung, wie Europa in Zukunft gestaltet werden soll, haben die Befragten jedoch nicht.

Daran schloss sich auch die Diskussion an, die sich darum drehte, wie die junge Generation dazu begeistert werden kann, an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. Auf dem Podium diskutierten jüngere und ältere Akteure aus dem Politikfeld: Josef Janning (European Council on Foreign Relations), Dr. Ulrich Brueckner (Jean Monnet Professor für European Studies am Berliner Center der Stanford University), Vincent Venus (Bundessekretär der Jungen Europäischen Föderalisten) und Anna Saraste (Vorstandsmitglied der European Youth Press). Moderiert wurde das Panel von Prof. Dr. Klewes, Initiator der Change Center Foundation.

Bei einem abschließenden GetTogether setzte das Publikum das Gespräch mit den Podiumsgästen fort und ließ so den Abend gemütlich ausklingen.

Seminar „Kampagnenstrategie“ in der Campaigning Academy Berlin

Berlin/11.-12.09.2015: „Das WIR entscheidet“, „Stop ACTA“, „Mach’s mit“, „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ – einige dieser Kampagnen-Slogans können wir sofort einordnen, andere wiederum sagen uns nichts. Tagtäglich sind wir von Informationen umgeben, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Dazu zählen längst nicht mehr nur die klassische Plakatwerbung oder Fernsehspots, sondern ebenso Online-Videos, -Petitionen oder Anzeigen in Sozialen Netzwerken.

Wie bestimmt man in diesem Informationsüberfluss die Agenda? Wie gewinnt man die Deutungshoheit in der öffentlichen Debatte? Welche Faktoren sind entscheidend, damit die eigene Kampagne Erfolg hat und möglichst viele Menschen mobilisiert?

Um genau diese Fragen drehte sich das Seminar „Kampagnenstrategie“ in der Campaigning Academy Berlin am 11./12. September. Julius Van de Laar und Volker Gaßner, Gründer und Leiter der Academy, vermittelten den Teilnehmenden ein umfangreiches Handwerk von der Erarbeitung über die Durchführung bis zur Auswertung von Kampagnen. Es ging um die politische Strategie, das Agenda-Setting und die Botschaftsentwicklung, die strategische Kampagnenplanung, Digitales Campaigning und schließlich die Evaluation.

In den gemütlich-modernen Räumlichkeiten der Academy gaben die Seminarleiter ihr Know-How in Form von Kurzvorträgen an die Teilnehmenden weiter. Die neu erlernten Methoden konnten diese anschließend in mehreren Workshops testen. Dabei arbeiteten sie in Kleingruppen an Kampagnen zur Einwanderung, einer digitalen Patientenakte und veganem Leben. Nicht zuletzt profitierten die Teilnehmenden von den Pausen, um sich untereinander auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Wer sich von den begeisterten Campaignern Julius van de Laar und Volker Gaßner mitreißen lassen und das Handwerk der Kampagnenstrategie erlernen möchte, findet auf politcal.de weitere Seminar-Termine.

#mekolab: Führung durch das Verlagsgebäude der taz

Berlin/10.09.2015: Im Rahmen einer Exkursion von mekolab wurde Interessiertem aus dem Medienbereich die Möglichkeit geboten, das geschichtsträchtige Verlagsgebäude der taz in der Rudi-Dutschke-Straße zu besichtigen. Dabei erhielten die Teilnehmenden zunächst die Gelegenheit, an der allmorgendlichen Redaktionskonferenz der taz teilzunehmen. Die Journalisten der tageszeitung diskutierten angeregt über aktuelle Themen und tauschten sich über die Artikel für die neuste Ausgabe aus. Was außerdem in keiner Redaktionssitzung der taz fehlt: Kritische Anmerkungen und ein offener Meinungsaustausch zur Ausgabe des Vortags.

Während der anschließenden Führung durch das taz-Gebäude lernte die Gruppe nicht nur die jeweiligen Ressorts kennen, sondern erhielt außerdem einen exklusiven Einblick in die Arbeitsweise der Journalisten. Dabei sorgte Daniél Kretschmar, Ressortleiter von www.taz.de, für eine offene Gesprächsatmosphäre, in der alle Fragen von Gehalt über Hierarchien und Einstiegsaussichten beantwortet wurden.

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Falls Sie an einer der nächsten Veranstaltungen von mekolab interessiert sind, werfen Sie einen Blick auf www.politcal.de. Mit dabei sind die dpa, das Bundespresseamt und das ARD Hauptstadtstudio.

degepol lunch debate zum “Digitale Hauptstadtbüro” der METRO GROUP

Berlin/22.07.15: Erfolgreiches und professionelles Lobbying ist transparent, partizipativ und zunehmend digital verankert

Im Rahmen einer lunch debate hat die de’ge’pol heute das “Digitale Hauptstadtbüro” der METRO GROUP vorgestellt. Raphael Neuner, Leiter Nationale Politik und Mitglied der de’ge’pol, präsentierte den unter http://politik.metrogroup.de erreichbaren Auftritt des Unternehmens in Berlin. Das neue Tool ist ein wichtiger Baustein im politischen Außenauftritt des Unternehmens in Deutschland. Auf der Website können Entscheidungsträger aus der Politik, von Verbänden und Nichtregierungsorganisationen die Positionen des Handelsunternehmens auf einer übersichtlich strukturierten Plattform einsehen.

Dominik Meier, der Vorsitzende der de’ge’pol, unterstreicht den best practice-Charakter, den das Konzept in der Diskussion um Lobbying einnimmt: „Das digitale Hauptstadtbüro ist ein dringend notwendiges innovatives und intelligentes Format für mehr Transparenz in der Interessenvertretung und ein spannender Impuls zur Selbstregulierung der Branche. Nachdem es scheint, dass die Diskussion um ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland in eine politische Sackgasse geraten ist, ist es wichtig, der Öffentlichkeit zu demonstrieren, wie erfolgreiches und gleichzeitig offenes Lobbying funktioniert.“

„Wir wollen mehr Transparenz. Nicht um ihrer selbst willen, sondern weil sie die Legitimität, die Wahrnehmbarkeit und damit den Erfolg von Interessenvertretung der Zukunft ausmachen wird“, erläutert Raphael Neuner die Grundidee des digitalen Hauptstadtbüros. „Das Lobbying der alten Zeiten ist vorbei: Wir arbeiten heute digitaler, partizipativer und transparenter.” Die lunch debate dient dabei sowohl als Plattform für den Austausch als auch als Ideengeber, über den die de’ge’pol in Zukunft mehr solcher innovativen Konzepte vorstellen will.

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