Besuch des ARD-Hauptstadtstudios mit #mekolab

Berlin, 12.11.2015/ Heute hat das Team von #mekolab, welches kostenlose Besuche bei bekannten Medienhäusern organisiert, einer kleinen Gruppe eine Führung durch das ARD Hauptstadtstudio ermöglicht. Dass es noch viel für die Teilnehmer zu lernen gab, wurde gleich zu Beginn deutlich: Wofür steht eigentlich die Abkürzung ARD? Die drei Buchstaben bedeuten nicht etwa Allgemeiner Rundfunk Deutschlands, sondern Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland

Die Teilnehmer durften einen Blick ins Innere eines Tontechnikstudios werfen und ließen sich erklären, wie Hörfunkbeiträge entstehen. Entgegen der landläufigen Meinung müssen alle Journalisten im ARD Hauptstadtstudio ihre eigenen Beiträge aufnehmen, schneiden und mit Musik unterlegen. Allein Live-Aufnahmen oder komplexe Beiträge werden von professionellen Tonleuten erarbeitet. Ebenfalls bemerkenswert: Die ARD beschäftigt selbst keine Mitarbeiter. Alle Redakteure arbeiten für eine der zehn Institutionen, die Teil der ARD sind. Dies sind die regionalen Rundfunkanstalten, wie beispielsweise der WDR und die Deutsche Welle.

Besucht wurde auch das große Fernsehstudio, wo u.a. der Bericht aus Berlin und die Phönixrunde aufgezeichnet werden. Das oft im Hintergrund erscheinende Reichstagsgebäude ist übrigens wirklich so nah am ARD-Studio gelegen, sodass häufig ein Echtbild verwendet wird. Großes Gelächter bot die Vorführung des Green- bzw. Blue-Screens, einer Aufnahmetechnik, die das Verändern von Hintergrundbildern ermöglicht.

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