Vom Glanz und Elend der digitalen Kommunikation

Berlin, 01.12.15/ Die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Norbert-Lammert-Stiftung luden am ersten Dezemberabend zu einer Diskussion über politische Kommunikation in den digitalen Medien. Ein brandaktuelles und notwendiges Diskussionsthema, wie Norbert Lammert in seiner Rede betonte. Denn die Erfindung des Internets sei zwar so bedeutend für die Kommunikation wie die Erfindung des Buchdrucks, die politische Kommunikation über die neuen Kanäle stecke jedoch immer noch in den Kinderschuhen.

In der Zukunft können soziale Medien dazu beitragen, Politik interessanter und transparenter zu gestalten, indem sie den Menschen Einblicke in die Arbeitsweise der Politiker geben und die Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern beschleunigen. Staatssekretärin Dorothee Bär nutzt schon heute die vielfältigen Möglichkeiten und twittert über Politisches genauso wie über ihre Liebe zum FC Bayern.

Momentan sei der Einfluss der digitalen Kommunikation allerdings noch schwer zu bewerten, so unter anderem der Social Media Forscher Christoph Neuberger. Große Akteure wie die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender seien auch im Internet die Primärquelle für Informationen. Darunter würden die Vielfalt der Meinungen und die Transparenz leiden. Auch die Gesprächskultur im Netz sei ein Aspekt, mit dem wir uns zukünftig intensiv befassen werden müssen.

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