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Termine der Bundesregierung am 21. November 2016 #TerminederBReg

10:00¬†Landwirtschaftsminister Christian Schmidt bei der VZBV-Fachtagung “Verbraucherbildung bundesweit umsetzen”, Kalkscheune, Berlin
10:45¬†Entwicklungsminister Gerd M√ľller bei der 50-Jahr-Feier der UNIDO, Wien
13:30¬†Staatssekret√§rin Brigitte Zypries bei der Industriepolitischen Fachtagung des DGB und der FES “Produktion f√ľr die Gesellschaft gestalten”, Landesvertretung Bremen, Berlin
14:30 Außenminister Frank-Walter Steinmeier trifft den irakischen Außenminister Ibrahim al-Jaafari, Auswärtiges Amt, Berlin
15:30 Staatsministerin Monika Böhmer trifft den neuen ecuadorianischen Botschafter Diego Morejon-Pazmino, Auswärtiges Amt, Berlin
18:00¬†Forschungsministerin Johanna Wanka bei der 5. Verleihung des internationalen Wissenschaftspreises f√ľr Elektrochemie 2016 von Volkswagen und BASF, Humboldt Carre, Berlin
19:00¬†Staatssekret√§rin Dorothee B√§r zu Smart Cities bei den Berlin-Brandenburger Gespr√§chen des Genossenschaftsverbands, Museum f√ľr Kommunikation, Berlin

Frauenrechte #ausnahmslos sch√ľtzen – Sexismus und Rassismus in der Fluchtdebatte entgegentreten

IMG_1579Berlin/14.3.16: Anl√§sslich des weltweiten Frauentages 2016 lud die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Veranstaltng ‚ÄěFrauenrechte #ausnahmslos sch√ľtzen. Sexismus und Rassismus in der Fluchtdebatte entgegentreten‚Äú ein. Die Stiftung nutze die Gelegenheit, um die oft vermischten¬†Debatten um sexualisierte Straftaten und gefl√ľchtete Menschen in Deutschland n√§her zu betrachten. Ein differenzierteres Bild der Problematik zu vermitteln und den Kampf f√ľr Frauenrechte vor rechtspopulistischer Instrumentalisierung zu sch√ľtzen standen im Fokus¬†der Veranstaltung.

Dr. Stefanie Elies, Referatsleiterin des¬†Forum Politik und Gesellschaft er√∂ffnete den Abend, indem sie zun√§chst auf die hohen Anzeigenzahlen in der K√∂lner Silvesternacht und die seitdem (beispielsweise beim K√∂lner Karneval) angestiegenen Meldezahlen sexualisierter Straftaten einging. Diesen Anstieg begr√ľ√üte sie, nicht wegen der Straftatbest√§nde selbst, sondern wegen der erh√∂hten Bereitschaft deutscher Frauen, Vorf√§lle dieser Art zu melden. Dies sei ein Fortschritt im Diskurs um sexualisierte Gewalt. Der bittere Beigeschmack: In die Debatte mischen sich zunehmend rassistische und neo-rassistische Argumente. Junge M√§nner mit Migrations- oder Fluchthintergrund, besonders solche aus Regionen, die muslimisch gepr√§gt sind, werden kollektiv als potentielle Sexualstraft√§ter stigmatisiert. In politischen Lagern, welche diese Argumentationskette verfolgen, kommt es dann zuweilen zur Instrumentalisierung von Feminismus mit dem Ziel, rassistische √Ąu√üerungen in die Debatte zu tragen. Um dieses Dilemma kreiste die anschlie√üende Podiumsdiskussion.

Einleitend war ein Vortrag der Mitinitiatorin von #ausnahmslos, Anne Wizorek geplant. Unter diesem Hashtag hatten Netzfeministinnen nach den Vorf√§llen in K√∂ln auf Twitter ihren Aufruf gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus gestartet. Von vielen mit Vorfreude erwartet, konnte Anne Wizorek ihren Input an diesem Abend krankheitsbedingt nicht geben. Das diskussionswillige Publikum und das aufgeweckte Podium verkrafteten diese Entt√§uschung jedoch schnell. Auf dem Podium Stellung bezogen Dr. Carola Reimann, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Sinthujan Varatharajah,¬†Autor und Projektkoordinator bei¬†Fl√ľchtlinge Willkommen, Emine Aslan, Mitinitiatorin von #ausnahmslos und Prof. Dr. Kira Kosnick von der Goethe-Universit√§t Frankfurt am Main. Die ¬†Moderation √ľbernahm Heide Oestreich, Journalistin der taz. Frauenrechte ausnahmslos sch√ľtzen, dass zeigte die Gespr√§chsrunde und die anschlie√üende Diskussion mit den G√§sten, bedeutet, Sexismus in der deutschen Gesellschaft uneingeschr√§nkt zu bek√§mpfen und nicht als importierte Problematik der Migrationsgesellschaft zu verhandeln.

 

Digitales Deutschland: G√ľnther Oettinger

BerlinIMG_1487 Kopie/ 15.02.2016: Am Montagabend lud die Microsoft Deutschland Repr√§sentanz Unter den Linden zu einer neuen Ausgabe der Veranstaltungsreihe ‚ÄěDigitales Deutschland‚Äú. Dieses Mal war als hochkar√§tiger Podiums-Gast G√ľnther Oettinger geladen. Er√∂ffnet wurde die ausgebuchte Veranstaltung an der etwa 300 G√§ste, darunter Bundestagsabgeordnete, Diplomaten und Verbandsvertreter, teilnahmen, von Microsoft Deutschland Chefin Sabine Bendiek. In Bezug auf den digitalen Wandel verk√ľndete die seit Beginn diesen Jahres an der Spitze des Konzerns in Deutschland stehende optimistisch: ‚ÄěWenn wir es richtig machen, ist ein neues Wirtschaftswunder m√∂glich”. Nach einer einleitenden Pr√§sentation des Chief Legal Officer der Microsoft Corporation, Brad Smith President, die mit viel amerikanischem Charme und einer Mischung aus Information und Unterhaltsamkeit √ľberzeugte, betrat Oettinger die B√ľhne und beantwortete die Fragen des Verlegers Dr. Wolfram Weimer.

W√§hrend des Podium-Interviews nimmt Oettinger kein Blatt vor den Mund: Als gr√∂√üte Digitalwirtschaft-Baustellen der EU sieht er die europ√§ische Industriepolitik, den digitalen Binnenmarkt und das einem Flickenteppich gleichende Mobilfunknetz innerhalb der Union. Auch deutsche Universit√§ten, besonders die technischen, nimmt er hart in die Kritik. Um den Anschluss in der digitalen Industrie nicht zu verpassen m√ľsse man √ľber neue Finanzierungsmodelle f√ľr Universit√§ten nachdenken, Studiengeb√ľhren d√ľrften kein Tabu mehr sein.

Als EU-Kommissar f√ľr digitale Wirtschaft und Gesellschaft soll G√ľnther Oettinger Europas Digitalisierung vorantreiben. Dazu muss man Europ√§er mit Leib und Seele werden: “Wer nach Br√ľssel reist, muss Europ√§er werden oder daheim bleiben”, erkl√§rte Oettinger¬†den G√§sten. Zur aktuellen Lage der Union meinte er: “Das europ√§ische Projekt ist erstmals in Gefahr‚Äú. Oettinger warnte vor dem wachsenden Einfluss rechts- und linkspopulistische Kr√§fte in Europa, welche die Stabilit√§t der Union gef√§hrden. F√ľr die Kanzlerin hatte der ehemalige Ministerpr√§sident Baden-W√ľrttembergs nur lobende Worte √ľbrig und verteidigte deren Politik in der Migrationskrise. Als Gegenentwurf zur populistischen Mobilisierung in Europa sei es wichtig f√ľr Deutschland dauerhaft eine stabile Regierung zu haben konkludierte er.

Nudging ‚Äď bessere Gesetze oder Manipulation der B√ľrger?

Berlin/28.01.2016: Obst anstelle von S√ľ√üigkeiten im Kassenbereich der Kantine zur Erinnerung an eine ges√ľndere Lebensweise, Werbung f√ľr Organspendeausweise oder Schockbilder auf Zigarettenschachteln, die Jugendliche vom Rauchen abhalten sollen. All das sind Beispiele f√ľr¬†Nudging. In den Augen Einiger ein freundlicher Stups¬†der Regierung, um ihre B√ľrger zu ges√ľnderen, umwelt- und verantwortungsbewussteren Menschen zu machen. F√ľr Andere ein Mittel zur Manipulation und Beschneidung der b√ľrgerlichen Freiheit. Genau um diese Kontroverse ging es beim Berliner Pub Talk am vergangenen Donnerstag.

Kein Stuhl blieb umbesetzt im ‚Äěen passant‚Äú an diesem Abend. Vor einem interessierten Publikum tauschten Dr. Jana Diels, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei ConPolicy und Linda Teuteberg, Mitglied im Bundesvorstand der FDP und stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Brandenburg ihre Positionen aus.

Wo Linda Teuteberg beunruhigt auf das Thema Nudging blickte, da sie dadurch eine Art ¬†Manipulation der¬†B√ľrgern bef√ľrchtet, pr√§sentierte¬†ihre Podiumsnachbarin Dr. Jana Dies eine¬†neutralere Sicht auf die Thematik. F√ľr sie sei Nudging lediglich eine andere Form von Gesetzgebung. Nudging k√∂nne in gewissen Situationen sinnvoll sein kann, dies m√ľsse¬†jedoch in jedem Fall gepr√ľft werden. Somit ginge es f√ľr sie beim Nudging nicht um Bevormundung, sondern darum, einen Raum f√ľr Entscheidungen zu gestalten, in dem es Verbrauchern leichter f√§llt nach ihren Pr√§ferenzen zu handeln.

Ebenso unterschiedlich wie die Positionen auf dem Podium waren die Stimmen, die aus dem Publikum kamen. Diese sind bei der Veranstaltung dazu eingeladen, selbst ihre Positionen darzulegen und mit den Rednerinnen und anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Und genau das war es, was den Pub Talk ebenso spannend wie unterhaltsam machte: Ein kritisches Publikum und engagierte Rednerinnen, die auch nach der Podiumsdiskussion noch gerne ein wenig zum Austausch in der angenehmen Atmosphäre blieben.

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Karrieremesse des Auswärtigen Amtes

Berlin/23.01.2016. Studierende, Absolventen und Berufst√§tige konnten w√§hrend¬†der 11. Karrieremesse, organisiert vom Koordinator f√ľr Internationale Personalpolitik des¬†Ausw√§rtigen Amtes, Einblicke in das weite Arbeitsfeld internationaler Organisationen gewinnen. Unter dem Titel “Berufst√§tigkeit in internationalen Organisationen und europ√§ischen Institutionen” √∂ffnete die Messe¬†am¬†23.01.2016 zahlreichen Besuchern ihre T√ľren.

Vom Europ√§ischen Parlament, √ľber den Ausw√§rtigen Dienst bis hin zu den Vereinten Nationen, der OSCE und vielen mehr standen Vertreter den jungen Nachwuchskr√§ften Rede und Antwort. Dabei wurde deutlich, dass die Berufsm√∂glichkeiten ebenso vielf√§ltig wie spannend sind, den Mitarbeitenden internationaler Organisationen jedoch auch einiges abverlangt wird. Die Bereitschaft zum Reisen und ein hohes Ma√ü an Flexibilit√§t, was den Wohnort aber auch das Themengebiet der eigenen Arbeit betrifft, sind bei vielen Arbeitgebern auf diesem Gebiet Grundvoraussetzung. So lassen sich genaue Karrierewege einerseits oft nur schwer planen, die Arbeit h√§lt¬†andererseits auch immer wieder interessante Wendungen bereit,¬†erfahren¬†die jungen Teilnehmer¬†an diesem Tag.

Faszinierend ist ebenfalls¬†das hohe Ma√ü an Vielfalt, welches das Karrierebild innerhalb internationaler Organisationen kennzeichnet: Neben Juristen, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern bieten sich auch zahlreiche M√∂glichkeiten f√ľr Ingenieure, Chemiker, Informatiker, √Ąrzte¬†Medienprofis, Geografen, Verwaltungswissenschaftler oder Meteorologen. Somit ist f√ľr fast jeden Studienabg√§nger etwas dabei. Wen das ansprach, der konnte sich auch gleich vor Ort √ľber die verschiedenen Einstiges- und Ausbildungsm√∂glichkeiten informieren und sollte somit bestens vorbereitet¬†sein¬†f√ľr den¬†Weg¬†zum Traumjob in einer internationalen Organisation.

Media and the Politics of Transformation in the Arab world and Asia

Berlin/11.12.15: W√§hrend sich deutsche Politiker dar√ľber unterhalten, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Gesellschaft und das ‘Politikmachen’ in Deutschland hat, sind soziale Netzwerke in anderen Teilen der Welt ein Katalysator f√ľr bottom-up-Bewegungen mit dem Ziel, politischen Umbruch zu erreichen. Um die Verwendung verschiedenster Medien ging es im Workshop “Media and the Politics of Transformation in the Arab world and Asia”, organisiert von der FU Berlin. PhD Kandidaten der FU diskutierten mit renommierten Professoren internationaler Universit√§ten √ľber Nutzung und Effekt verschiedenster Kommunikationsm√∂glichkeiten auf Gruppen wie Tunesische Frauenrechtlerinnen, Pal√§stinische Aktivisten und die t√ľrkische Bev√∂lkerung insgesamt.

Obwohl in Deutschland hoch gelobt und f√ľr wichtig befunden, scheint der Einfluss der sozialen Netzwerke auf Aktivisten in arabischen L√§ndern weniger gro√ü als man annehmen k√∂nnte. Zwar erhalten Gruppen mehr Aufmerksamkeit durch Internetauftritte wie Blogs oder Websites, allerdings ist Aufmerksamkeit per se nicht ausreichend, um Ver√§nderung herbeizuf√ľhren. Die Forscher fanden vielfach Klick-Aktivisten, die nur Dinge liken oder Profilbilder √§ndern, sich aber an Aktivit√§ten, die physische Aktivit√§t erfordern, nicht beteiligen. Auch haben speziell pal√§stinensische Aktivisten sowie Frauenrechtler das Problem, dass sie digital von einer Diaspora dominiert werden, die andere Ziele verfolgt als sie selbst. So gab und gibt es gro√üe Kontroversen √ľber das Tragen von Kopft√ľchern, obwohl Aktivistinnen in den betroffenen L√§ndern selbst dieses Thema als unwichtig empfinden und sich auf Probleme wie Gewalt gegen Frauen konzentrieren m√∂chten.

Trotzdem sollte man, so das Fazit, die Wichtigkeit der neuen Kommunikationsm√∂glichkeiten f√ľr politische Aktivisten nicht untersch√§tzen. Es ist wahrscheinlich, dass sich besser organisierte Strukturen herausbilden und auch der Austausch verbessert wird. Nicht nur bezogen auf politische Strukturen in Deutschland darf man also gespannt sein, wie die Technologisierung unsere Welt ver√§ndern wird.

Bei Interesse an weiteren Events, besuchen Sie unseren interaktiven Kalender www.politcal.de

Vom Glanz und Elend der digitalen Kommunikation

Berlin, 01.12.15/ Die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Norbert-Lammert-Stiftung luden am ersten Dezemberabend zu einer Diskussion √ľber politische Kommunikation in den digitalen Medien. Ein brandaktuelles und notwendiges Diskussionsthema, wie Norbert Lammert in seiner Rede betonte. Denn die Erfindung des Internets sei zwar so bedeutend f√ľr die Kommunikation wie die Erfindung des Buchdrucks, die politische Kommunikation √ľber die neuen Kan√§le stecke jedoch immer noch in den Kinderschuhen.

In der Zukunft k√∂nnen soziale Medien dazu beitragen, Politik interessanter und transparenter zu gestalten, indem sie den Menschen Einblicke in die Arbeitsweise der Politiker geben und die Kommunikation zwischen B√ľrgern und Politikern beschleunigen. Staatssekret√§rin Dorothee B√§r nutzt schon heute die vielf√§ltigen M√∂glichkeiten und twittert √ľber Politisches genauso wie √ľber ihre Liebe zum FC Bayern.

Momentan sei der Einfluss der digitalen Kommunikation allerdings noch schwer zu bewerten, so unter anderem der Social Media Forscher Christoph Neuberger. Gro√üe Akteure wie die √∂ffentlich-rechtlichen Fernsehsender seien auch im Internet die Prim√§rquelle f√ľr Informationen. Darunter w√ľrden die Vielfalt der Meinungen und die Transparenz leiden. Auch die Gespr√§chskultur im Netz sei ein Aspekt, mit dem wir uns zuk√ľnftig intensiv befassen werden m√ľssen.

Weitere Berichte sowie Termine zu aktuellen Veranstaltungen finden Sie in unserem www.politcal.de

#Digikon15 in der Friedrich-Ebert-Stiftung

Berlin/24.-25.11.2015:¬†Die viel beschworene Digitalisierung der Gesellschaft wird zu immer gr√∂√üeren St√ľtzpfeilern unserer Wirtschaft. Sie wird unser Leben dauerhaft und umfangreich ver√§ndern. Trotzdem ist die Netzpolitik immer noch ein Nischenthema und entscheidet keine Wahlk√§mpfe. Dar√ľber waren sich die Referenten und Teilnehmer der zweit√§gigen Konferenz #Digikon15 in der Friedrich-Ebert-Stiftung einig.

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Die #DigiKon15 sollte dazu beitragen, die Ver√§nderungsprozesse durch die Digitalisierung zu verstehen, Chancen und Risiken aufzuf√ľhren und den Themenkomplex sozialdemokratisch – nach Gesichtspunkten der Teilhabe und Ungleichheit – zu analysieren. Auf der zweit√§gigen Konferenz traten nicht nur prominent besetzte Panels, unter anderem mit Kurt Beck, Andrea Nahles, Gerd Billen und Markus Beckedahl zusammen, sondern dar√ľber hinaus leiteten 80 Referenten Diskussionsforen zu vielf√§ltigen Themen. Diese reichten von Datenschutz √ľber politische Bildung bis zu Journalismus und Social Media Campaigning.

Die meisten Teilnehmer und Referenten standen dem Thema Digitalisierung positiv gegen√ľber. Statt die Risiken zu thematisieren, betonten sie vor allem die vielf√§ltigen Chancen. So erh√∂he eine vern√ľnftige digitale Infrastruktur die Wirtschafts- und Innovationskraft. Zudem werde die heutige junge Generation vornehmlich in Berufen arbeiten, die es heute noch gar nicht gebe.

Kritische T√∂ne schlug netzpolitik.org-Chefredakteur Markus Beckedahl an: Statt den B√ľrgern mehr Freiheiten zu gew√§hren, w√ľrden √úberwachungsmechanismen zunehmend gest√§rkt. Zudem √ľbe sich die Politik insbesondere beim Thema Netzneutralit√§t nicht genug in Zur√ľckhaltung.

Fazit des Kongresses: Zwar ist schon viel geschafft, Deutschland muss sich jedoch viel intensiver mit den gesellschaftlichen Veränderungen durch die Digitalisierung beschäftigen. Nur so kann das Land seine starke Position im internationalen Wettbewerb halten.

Mit LobbyControl auf Spurensuche durch das Berliner Regierungsviertel

Berlin/14.11.2015:¬†An einem kalten Herbsttag trafen sich rund 25 politisch Interessierte zur letzten F√ľhrung dieses Jahres von LobbyControl. Der Verein setzt sich f√ľr transparentere Prozesse im politischen Lobbying ein und informiert in Print sowie durch F√ľhrungen √ľber gro√üe Lobbyismusakteure in Berlin.

Den Teilnehmern wurde im Zuge der etwa zweist√ľndigen F√ľhrung das Lobbyverhalten der deutschen Brauer, des Automobilkonzerns Daimler, der Atomlobby sowie der R√ľstungsindustrie nahegebracht. LobbyControl berichtete insbesondere, wie die Atomlobby versuchte, Journalisten f√ľr ihre Zwecke zu gewinnen, indem sie diese zu einer Fachkonferenz in die atomfreundliche Schweiz einlud. Auch der Verband deutscher Brauer sei ein starker politischer Akteur und habe durch geschickte Bildung von Allianzen mit anderen Gruppen u.a. die Versch√§rfung der Regeln zum Alkoholmissbrauch verhindert.

Kontroverse Diskussionen gab es aber nicht nur zu den Akteuren der ‘gro√üen’ Lobbythemen wie Alkohol, Autos und Waffen. Die Gruppe debattierte au√üerdem, wer √ľberhaupt als Lobbyist definiert werden kann, und wie frei die Parlamentarier in ihren Nebent√§tigkeiten sein sollten. Ist es richtig, dass die Fraktionen geheim halten d√ľrfen, wem sie Hausausweise f√ľr den Bundestag geben? Sollte ein Parlamentarier VW juristisch im Abgasskandal beraten d√ľrfen?

Lobbying geh√∂rt zur Demokratie, da waren sich alle einig. Es gelte aber, Spielregeln f√ľr Lobbyismus festzulegen und mehr Transparenz zu schaffen. So g√§be es in den USA ein Lobbyregister, wohingegen hierzulande kein B√ľrger nachvollziehen k√∂nne, welcher Politiker von wem und f√ľr welche Zwecke umworben wird.

Sollen Sie Interesse an ähnlichen Veranstaltungen haben, stöbern Sie gern auf unserem interaktiven politischen Kalender http://www.politcal.de.

Wenn Sie mehr √ľber die¬†Arbeit von LobbyControl erfahren m√∂chten, klicken Sie hier:¬†https://www.lobbycontrol.de

Besuch des ARD-Hauptstadtstudios mit #mekolab

Berlin, 12.11.2015/ Heute hat das Team von #mekolab, welches kostenlose Besuche bei bekannten Medienh√§usern¬†organisiert, einer kleinen Gruppe eine F√ľhrung durch das ARD Hauptstadtstudio erm√∂glicht. Dass es noch viel f√ľr die Teilnehmer zu lernen gab, wurde gleich zu Beginn deutlich: Wof√ľr steht eigentlich die Abk√ľrzung ARD? Die drei Buchstaben bedeuten nicht etwa Allgemeiner Rundfunk Deutschlands, sondern Arbeitsgemeinschaft der √∂ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland

Die Teilnehmer durften einen Blick ins Innere eines Tontechnikstudios werfen und lie√üen sich erkl√§ren, wie H√∂rfunkbeitr√§ge entstehen. Entgegen der landl√§ufigen Meinung m√ľssen alle Journalisten im ARD Hauptstadtstudio ihre eigenen Beitr√§ge aufnehmen, schneiden und mit Musik unterlegen. Allein Live-Aufnahmen oder komplexe Beitr√§ge werden von professionellen Tonleuten erarbeitet. Ebenfalls bemerkenswert: Die ARD besch√§ftigt selbst keine Mitarbeiter. Alle Redakteure arbeiten f√ľr eine der zehn Institutionen, die Teil der ARD sind. Dies sind die regionalen Rundfunkanstalten, wie beispielsweise der WDR und die Deutsche Welle.

Besucht wurde auch das gro√üe Fernsehstudio, wo u.a. der Bericht aus Berlin und die Ph√∂nixrunde aufgezeichnet werden. Das oft im Hintergrund erscheinende Reichstagsgeb√§ude ist √ľbrigens wirklich so nah am ARD-Studio gelegen, sodass h√§ufig ein Echtbild verwendet wird. Gro√ües Gel√§chter bot die Vorf√ľhrung des Green- bzw. Blue-Screens, einer Aufnahmetechnik, die das Ver√§ndern von Hintergrundbildern erm√∂glicht.

Wenn Sie sich f√ľr weitere unserer spannenden Events interessieren, besuchen sie gern unseren Kalender http://www.politcal.de.

Steinmeier spricht zu Berliner Studenten: “Welt aus den Fugen- Was h√§lt uns zusammen?”

Berlin/21.10.2015:¬†Unsere Welt ist unordentlich. Wir “ringen um Ordnung” in einer “nonpolaren” Welt, die bedroht ist durch alte Feindschaften wie die zwischen den USA und Russland und durch neue Herausforderungen wie in Syrien und der resultierenden Fl√ľchtlingskrise.

Mit dieser These er√∂ffnete der Bundesau√üenminister am Mittwoch die Festrede in der Freien Universit√§t Berlin anl√§sslich der Gr√ľndung der Vereinten Nationen vor 70 Jahren. Steinmeier sprach alle wichtigen au√üenpolitischen Themen unserer Zeit an. Er erkl√§rte den Iran-Deal, sprach √ľber Schwierigkeiten und Chancen in Syrien und die Fl√ľchtlingskrise, aber auch √ľber die UNO generell und wie er sich eine Reform des Sicherheitsrates vorstellen k√∂nnte. Zu Letzterem sagte er “auch Ordnungen werden alt” und implizierte damit, dass er eine grundlegende Erneuerung des UN-Systems anstrebt.

Trotz aller kritischen T√∂ne zur momentanen Situation im Nahen Osten wie auch in unseren Fl√ľchtlingslagern schaffte Steinmeier es, ein grunds√§tzliches Vertrauen in die UN zu vermitteln. Das Fundament UN, so Steinmeier, trage uns heute und auch in Zukunft, wenn wir die n√∂tige Verantwortung daf√ľr √ľbern√§hmen. Auch schaffte es der Minister, humorvolle Anekdoten wie ‚ÄěSpreedampffahrten als diplomatischen Trick‚Äú mit ernsthaften Themen zu verbinden.

Dass die Welt manchmal aus den Fugen ger√§t, spiegelte auch der Veranstaltungsablauf wider. Keine zwei Minuten hatte der Minister gesprochen, da unterbrachen TTIP-Demonstranten und “Schreibtischt√§ter” skandierende Studenten im Saal die Festrede. Doch auch hier, wie von Steinmeier f√ľr die UN prophezeit, wurde die Welt durch besonnenes Handeln wieder in geordnete Bahnen gelenkt.

Telefónica eröffnet neue Hauptstadtrepräsentanz

Berlin/14.10.2015:¬†Telef√≥nica in Deutschland hat am 14.10.15¬†seine neue Hauptstadtrepr√§sentanz er√∂ffnet. Die historischen Kaiserh√∂fe Unter den Linden waren dabei der Schauplatz einer hochrangig besetzten Debatte √ľber die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Zuerst wurde im Telef√≥nica BASE_camp diskutiert, bevor die 200 geladenen G√§ste die neue Telef√≥nica Digital Lounge in der vierten Etage bei einem Empfang kennenlernen konnten.

Telef√≥nica gestaltet die digitale Transformation nicht nur als Unternehmen, sondern stellt sich auch der √∂ffentlichen Debatte √ľber die Zukunft der digitalen Welt und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Daf√ľr ist Berlin als Standort besonders gut geeignet.

“Als Telef√≥nica in Deutschland wollen wir¬†gemeinsam mit allen politischen und gesellschaftlichen Kr√§ften dazu beitragen, dass die digitale Revolution als Reform abl√§uft und ein Erfolg f√ľr die ganze Gesellschaft wird,‚Äú sagte Thorsten Dirks am Ende der Diskussion. ‚ÄěWir sind bereit f√ľr diesen Dialog.‚Äú

Das spiegelte auch der Abend wider, bei dem Telef√≥nica seinen Anspruch unterstrich, neben seinem Vorangehen bei der digitalen Transformation auch den Dialog √ľber die Ziele und Regeln dieses gesellschaftlichen Prozesses aktiv mitzugestalten.

Digitalisierung: Wachstum durch Innovation

Den Startschuss gab die Podiumsdiskussion: Europa k√∂nne die Wachstumsl√ľcke zu den USA nur schlie√üen, wenn die digitale Technologie konsequenter genutzt werde, sagte Clemens Fuest, Pr√§sident des Zentrums f√ľr Europ√§ische Wirtschaftsforschung.

Die Digitalisierung d√ľrfe dabei nicht nur als Risiko gesehen werden, denn das l√§hme die Innovation in Deutschland, mahnte Paul Ziemiak, Vorsitzender der Jungen Union. Allerdings d√ľrfe daraus kein Zwang f√ľr den Einzelnen entstehen, bei allen Innovationen mitmachen zu m√ľssen, forderte der ehemalige Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche, Wolfgang Huber. Es m√ľsse auch endlich eine klare Trennung zwischen privater und √∂ffentlicher Sph√§re im digitalen Leben definiert werden.

Telef√≥nica: Bereit f√ľr den Dialog

W√§hrend sich die Debatten vor Publikum weiterhin im Telef√≥nica BASE_camp abspielen werden, bietet die neu er√∂ffnete Telef√≥nica Digital Lounge ein Umfeld f√ľr fachliche Diskussionen, die abseits der √Ėffentlichkeit stattfinden. Sie dient f√ľr den Gedankenaustausch mit Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Kaum ist die Eröffnungsfeier vorbei, stehen auch schon die nächsten Höhepunkte an. Diese können Sie unserem politcal.de Portal entnehmen.

Link zur Veranstaltung: http://www.basecamp.info/event/

#mekolab-F√ľhrung durch den dpa-newsroom

Berlin/08.10.2015:¬†Die medieninteressierte √Ėffentlichkeit bekam von #mekolab, einem unabh√§ngigen Bildungstr√§ger in Berlin, die M√∂glichkeit, die R√§ume der deutschen Presseagentur (dpa) in¬†der Markgrafenstra√üe zu besichtigen und Fragen zu den T√§tigkeitsfeldern der Agentur zu stellen. Nach einer Einleitung in die Entstehungsgeschichte und Organisationsstruktur der dpa folgte eine F√ľhrung durch den newsroom. √úberraschend f√ľr alle war die Vielzahl an Auslandsb√ľros, welche die Agentur unterh√§lt –¬†beispielsweise das B√ľro in Honduras.

Kritische Fragen wie zu fake-Meldungen oder zu ethischen Grunds√§tzen der Berichterstattung wurden in einer offenen Gespr√§chsatmosphere ausf√ľhrlich beantwortet. F√ľr die √ľberwiegend aus Studierenden bestehende Gruppe war au√üerdem interessant zu h√∂ren, welche Ausbildungs- und Karrierem√∂glichkeiten die dpa bietet.

Sollten Sie daran interessiert sein, an einer #mekolab-Veranstaltung teilzunehmen, halten wir Sie gerne auf den Laufenden unter: www.politcal.de

Podiumsdiskussion #LMWdigital: “Von Foodies, Mok-Bang & Food e-Vangelisten ‚Äď √ľber den neuen, digitalen Umgang mit Lebensmitteln‚Äú im BASE_camp

Berlin/24.09.2015:¬†Fotos von √§sthetisch arrangierten H√§ppchen, Fotos von Burgern mit Mehlw√ľrmern, Videos von Menschen, denen man beim Genie√üen von ausgefallenen Delikatessen zusehen kann ‚Äď na wenn das nicht Appetit auf Essen macht!

Im Rahmen der Podiumsdiskussion ‚Äě#LMWdigital: Von Foodies, Mok-Bang & Food e-Vangelisten ‚Äď √ľber den neuen, digitalen Umgang mit Lebensmitteln‚Äú im BASE_camp diskutierten Prof. Peter Wippermann, Trendforscher, Dr. Daniel Kofahl, Ern√§hrungssoziologe und Felicitas Then, Fernsehk√∂chin und Journalistin √ľber den zunehmenden Trend Fotos von Gerichten im Social Media auf Twitter, Facebook, Instagram zu verbreiten.

Als Inhaberin eines Blogs √ľber das Kochen, verfolgt Felicitas Then gespannt diese Entwicklung. In ihrem Blog k√∂nnen die KonsumentInnen Fotos von nat√ľrlich angerichteten Gerichten bewundern, Rezepte nachkochen, sich √ľber eigene Erfahrungen mit dem Kochen austauschen und bekommen so ein Gef√ľhl der Gemeinsamkeit, das ihre Lust auf Kochen wieder weckt.

Dr. Daniel Kofahl unterscheidet zwischen verschiedenen Ans√§tzen, die die Bev√∂lkerung dem Essen und den Nahrungsmitteln entgegenbringt. Die Spannbreite reicht dabei von den gesunden Essern √ľber die traditionellen zu denen, die sich mit Fast Food vollstopfen, wobei auch diejenigen nicht fehlen, die dem Essen mit Gleichg√ľltigkeit begegnen. Die Entwicklung gehe dabei immer mehr von Quantit√§t zu Qualit√§t, so Dr. Daniel Kofahl.
Aufgrund der zunehmenden Anzahl an Singles in Berlin und in anderen Großstädten, wird sich der Trend des Mok-Bang aus Korea, bei dem man Menschen live beim Essen zusehen kann, auch immer mehr hier verbreiten und zu etwas Alltäglichem werden, so Prof. Peter Wippermann. Auch das Interesse an Lieferdiensten wie Amazon Fresh, der die Kunden in den USA bereits seit 2007 mit frischen und gesunden Lebensmittelt per Mausklick versorgt, wird immer mehr ansteigen.

Wer sich durch diese Veranstaltung f√ľr Digital & Food begeistern lassen konnte und mehr √ľber diesen Trend erfahren m√∂chte, findet auf politcal.de weitere Termine zu diesem Thema.

Podiumsdiskussion ‚ÄěJa zu Solidarit√§t ‚Äď Nein zu mehr Europa?‚Äú in der LV NRW

Berlin/23.09.2015:¬†Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die Fl√ľchtlingskrise, wachsende Sympathien f√ľr euroskeptische bis anti-europ√§ische Parteien in fast allen Mitgliedstaaten ‚Äď die EU hat es in letzter Zeit nicht leicht, positiv auf sich aufmerksam zu machen. Und dennoch: Zumindest die junge Generation findet Europa gut.

Dies geht aus einer Studie der Change Centre Stiftung hervor, welche junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren aus Spanien, Gro√übritannien, Deutschland und Polen zu ihrer Einstellung zu Europa befragt hat. Die Ergebnisse der Studie wurden am 23.09. in der Landesvertretung NRW in Berlin vorgestellt. Nach einem Gru√üwort von Dr. Schwall-D√ľren, Ministerin f√ľr Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, pr√§sentierte Prof. Dr. Alemann, Leiter des Projekts, die Einzelheiten der Studie.

Insgesamt sind 72% der jungen Befragten der Ansicht, Europa bringe mehr Vor-, als Nachteile. Wenn es darauf ankommt, sind sie auch zu einer gro√üen Solidarit√§t untereinander bereit. Es zeigt sich deutlich: Die junge Generation w√ľnscht sich eine Wertegemeinschaft. Wirtschaft und Kultur spielen eine nachgeordnete Rolle. Eine konkrete Vorstellung, wie Europa in Zukunft gestaltet werden soll, haben die Befragten jedoch nicht.

Daran schloss sich auch die Diskussion an, die sich darum drehte, wie die junge Generation dazu begeistert werden kann, an der Gestaltung der Zukunft mitzuwirken. Auf dem Podium diskutierten j√ľngere und √§ltere Akteure aus dem Politikfeld: Josef Janning (European Council on Foreign Relations), Dr. Ulrich Brueckner (Jean Monnet Professor f√ľr European Studies am Berliner Center der Stanford University), Vincent Venus (Bundessekret√§r der Jungen Europ√§ischen F√∂deralisten) und Anna Saraste (Vorstandsmitglied der European Youth Press). Moderiert wurde das Panel von Prof. Dr. Klewes, Initiator der Change Center Foundation.

Bei einem abschlie√üenden GetTogether setzte das Publikum das Gespr√§ch mit den Podiumsg√§sten fort und lie√ü so den Abend gem√ľtlich ausklingen.

Seminar ‚ÄěKampagnenstrategie‚Äú in der Campaigning Academy Berlin

Berlin/11.-12.09.2015:¬†‚ÄěDas WIR entscheidet‚Äú, ‚ÄěStop ACTA‚Äú, ‚ÄěMach‚Äôs mit‚Äú, ‚ÄěDahinter steckt immer ein kluger Kopf‚Äú ‚Äď einige dieser Kampagnen-Slogans k√∂nnen wir sofort einordnen, andere wiederum sagen uns nichts. Tagt√§glich sind wir von Informationen umgeben, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Dazu z√§hlen l√§ngst nicht mehr nur die klassische Plakatwerbung oder Fernsehspots, sondern ebenso Online-Videos, -Petitionen oder Anzeigen in Sozialen Netzwerken.

Wie bestimmt man in diesem Informations√ľberfluss die Agenda? Wie gewinnt man die Deutungshoheit in der √∂ffentlichen Debatte? Welche Faktoren sind entscheidend, damit die eigene Kampagne Erfolg hat und m√∂glichst viele Menschen mobilisiert?

Um genau diese Fragen drehte sich das Seminar ‚ÄěKampagnenstrategie‚Äú in der Campaigning Academy Berlin am 11./12. September. Julius Van de Laar und Volker Ga√üner, Gr√ľnder und Leiter der Academy, vermittelten den Teilnehmenden ein umfangreiches Handwerk von der Erarbeitung √ľber die Durchf√ľhrung bis zur Auswertung von Kampagnen. Es ging um die politische Strategie, das Agenda-Setting und die Botschaftsentwicklung, die strategische Kampagnenplanung, Digitales Campaigning und schlie√ülich die Evaluation.

In den gem√ľtlich-modernen R√§umlichkeiten der Academy gaben die Seminarleiter ihr Know-How in Form von Kurzvortr√§gen an die Teilnehmenden weiter. Die neu erlernten Methoden konnten diese anschlie√üend in mehreren Workshops testen. Dabei arbeiteten sie in Kleingruppen an Kampagnen zur Einwanderung, einer digitalen Patientenakte und veganem Leben. Nicht zuletzt profitierten die Teilnehmenden von den Pausen, um sich untereinander auszutauschen und Kontakte zu kn√ľpfen.

Wer sich von den begeisterten Campaignern Julius van de Laar und Volker Gaßner mitreißen lassen und das Handwerk der Kampagnenstrategie erlernen möchte, findet auf politcal.de weitere Seminar-Termine.

#mekolab: F√ľhrung durch das Verlagsgeb√§ude der taz

Berlin/10.09.2015:¬†Im Rahmen einer Exkursion von mekolab wurde Interessiertem aus dem Medienbereich die M√∂glichkeit geboten, das geschichtstr√§chtige Verlagsgeb√§ude der taz in der Rudi-Dutschke-Stra√üe zu besichtigen. Dabei erhielten die Teilnehmenden zun√§chst die Gelegenheit, an der allmorgendlichen Redaktionskonferenz der taz teilzunehmen. Die Journalisten der tageszeitung diskutierten angeregt √ľber aktuelle Themen und tauschten sich √ľber die Artikel f√ľr die neuste Ausgabe aus. Was au√üerdem in keiner Redaktionssitzung der taz fehlt: Kritische Anmerkungen und ein offener Meinungsaustausch zur Ausgabe des Vortags.

W√§hrend der anschlie√üenden F√ľhrung durch das taz-Geb√§ude lernte die Gruppe nicht nur die jeweiligen Ressorts kennen, sondern erhielt au√üerdem einen exklusiven Einblick in die Arbeitsweise der Journalisten. Dabei sorgte Dani√©l Kretschmar, Ressortleiter von www.taz.de, f√ľr eine offene Gespr√§chsatmosph√§re, in der alle Fragen von Gehalt √ľber Hierarchien und Einstiegsaussichten beantwortet wurden.

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Falls Sie an einer der nächsten Veranstaltungen von mekolab interessiert sind, werfen Sie einen Blick auf www.politcal.de. Mit dabei sind die dpa, das Bundespresseamt und das ARD Hauptstadtstudio.

degepol lunch debate zum “Digitale Hauptstadtb√ľro” der METRO GROUP

Berlin/22.07.15: Erfolgreiches und professionelles Lobbying ist transparent, partizipativ und zunehmend digital verankert

Im Rahmen einer lunch debate hat die de’ge’pol heute das “Digitale Hauptstadtb√ľro” der METRO GROUP vorgestellt. Raphael Neuner, Leiter Nationale Politik und Mitglied der de’ge’pol, pr√§sentierte den unter http://politik.metrogroup.de erreichbaren Auftritt des Unternehmens in Berlin. Das neue Tool ist ein wichtiger Baustein im politischen Au√üenauftritt des Unternehmens in Deutschland. Auf der Website k√∂nnen Entscheidungstr√§ger aus der Politik, von Verb√§nden und Nichtregierungsorganisationen die Positionen des Handelsunternehmens auf einer √ľbersichtlich strukturierten Plattform einsehen.

Dominik Meier, der Vorsitzende der de’ge’pol, unterstreicht den best practice-Charakter, den das Konzept in der Diskussion um Lobbying einnimmt: ‚ÄěDas digitale Hauptstadtb√ľro ist ein dringend notwendiges innovatives und intelligentes Format f√ľr mehr Transparenz in der Interessenvertretung und ein spannender Impuls zur Selbstregulierung der Branche. Nachdem es scheint, dass die Diskussion um ein verpflichtendes Lobbyregister in Deutschland in eine politische Sackgasse geraten ist, ist es wichtig, der √Ėffentlichkeit zu demonstrieren, wie erfolgreiches und gleichzeitig offenes Lobbying funktioniert.‚Äú

‚ÄěWir wollen mehr Transparenz. Nicht um ihrer selbst willen, sondern weil sie die Legitimit√§t, die Wahrnehmbarkeit und damit den Erfolg von Interessenvertretung der Zukunft ausmachen wird‚Äú, erl√§utert Raphael Neuner die Grundidee des digitalen Hauptstadtb√ľros. ‚ÄěDas Lobbying der alten Zeiten ist vorbei: Wir arbeiten heute digitaler, partizipativer und transparenter.”¬†Die lunch debate dient dabei sowohl als Plattform f√ľr den Austausch als auch als Ideengeber, √ľber den die de’ge’pol in Zukunft mehr solcher innovativen Konzepte vorstellen will.

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