20. Außenpolitische Jahrestagung 2020 – Öffentlicher Auftakt

Multilateralismus 2.0 – Auf der Suche nach neuen Partnerschaften für die deutsche und europäische Außenpolitik

Die 20. Außenpolitische Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung will das Potential neuer globaler Partnerschaften zwischen Deutschland, der EU und gleichgesinnten nicht-europäischen Staaten in verschiedenen Feldern der Global Governance untersuchen.

Deutschland und Frankreich riefen am Rande der Vollversammlung der Vereinten Nationen im September 2019 eine Allianz für den Multilateralismus ins Leben. Die 20. Außenpolitische Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung will die Belastbarkeit dieses Konzepts diskutieren und die folgenden übergeordneten Fragen in Augenschein nehmen:

  • In welchen Politikfeldern sollten Deutschland und Frankreich nach neuen globalen Partnern Ausschau halten? Wie könnten neue Partnerschaften multilaterale Ansätze im Bereich der Sicherheits-, Handels- oder Klimapolitik stärken?
  • Welche Länder wären ideale Kandidaten für eine solche globale Allianz für de19n Multilateralismus? Sollte Berlin sich auf like-minded countries wie Kanada oder Japan fokussieren, oder auch similar-minded countries in Südamerika, Afrika oder Asien verstärkt miteinbinden?
  • Welche Rückwirkungen wären für das transatlantische Bündnis und das europäische Projekt zu erwarten? Würde eine Allianz für den Multilateralismus Berlins Aufmerksamkeit für die beiden Referenzformate der deutschen Außenpolitik – die EU und NATO – reduzieren und zu einer Abwertung dieser Institutionen führen?

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

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