Europäische Akademie Berlin: Podium „Flucht und kein Ende? Die EU und die Stabilisierung Nordafrikas“

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Restaurant "Pan Africa", Kirchhofstr. 41, 12055 Berlin

“Was tun gegen Fluchtursachen?” Vorbei sind die Zeiten, in denen eine solche Frage in Deutschland allenfalls Entwicklungs- und Afrikaexpert*innen interessierte. Nachdem Deutschland seit 2015 über eine Million Geflüchtete aufgenommen hat, steht die so genannte Fluchtursachenbekämpfung ganz oben auf der politischen Tagesordnung.

Politiker*innen von Der Linken bis zur AFD sind sich einig: Die Zahl der Geflüchteten wird nur dann zurückgehen, wenn es gelingt, die Gründe zu beseitigen, aus denen so viele Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa fliehen. Die letzte Bundesregierung hat deshalb die finanziellen Mittel für die Verhütung von Konflikten aufgestockt. Bundesentwicklungsminister Müller präsentierte Anfang 2017 gar einen “Marshallplan mit Afrika”.

Klar ist aber auch: Derartige Maßnahmen einzelner europäischer Staaten alleine reichen nicht aus, um den Menschen in Afrika und dem Nahen Osten eine Lebensperspektive in ihrer Heimat zu geben. Hier ist die EU gefragt. Keine andere internationale Organisation der Welt stellt vergleichbar viel Geld für die Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung. Und keine andere Organisation der Welt verfügt theoretisch über einen derart breite Palette an Instrumenten, um Frieden und Entwicklung in ihrer Nachbarschaft zu fördern. Doch nutzt die EU ihre Möglichkeiten auch? Mit welchen Mitteln versucht die EU, ihre südliche Nachbarschaft zu stabilisieren? Wie erfolgreich ist sie dabei? Und was müsste sich ändern, damit Brüssel einen wirksameren Beitrag zur Fluchtursachenbekämpfung leisten kann?

Über diese und weitere Fragen wird an diesem Abend mit folgenden Expert*innen und dem Publikum diskutiert:

DR. FRANZISKA BRANTNER
MdB, Bündnis 90/Die Grünen

DR. MARK FURNESS
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik

NIKOLAUS VON PETER
Referent, Politische Abteilung, Vertretung der EU-Kommission in Deutschland

Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit, die Gespräche bei einem Glas südafrikanischen Wein und nordafrikanischen Häppchen fortzusetzen.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt statt.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.eab-berlin.eu

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