Heimat: Überkommenes Relikt oder Antwort auf das Bedürfnis nach Orientierung und Zusammenhalt in einer globalisierten Welt?

Museum für Kommunikation, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin
Museum für Kommunikation, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat lädt Sie herzlich ein zur Podiumsdiskussion:

Heimat: Überkommenes Relikt oder Antwort auf das Bedürfnis nach Orientierung und Zusammenhalt in einer globalisierten Welt?

Wann: Mittwoch, 26. September 2018, 18:30 bis 20:00 Uhr

Wo: Museum für Kommunikation, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin

Je schneller sich unsere Lebens- und Arbeitswelt verändert, umso mehr wächst das Bedürfnis der Menschen nach Orientierung und Heimat. Wer dauerhaft mobil, flexibel und dynamisch sein will, muss emotional gut geerdet sein. Häufig sind es die Familie oder der engste Umkreis, die Identität stiften und Zugehörigkeit vermitteln. Andere denken bei Heimat an ihren Wohn- oder Geburtsort, an einen Dialekt oder eine regionale Spezialität.

Die Bundesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Heimatpolitik alle Regionen Deutschlands – von der Großstadt bis zum Dorf – so lebenswert zu gestalten, dass sich die Menschen dort wohl und heimisch fühlen. Um eine breite Debatte über die Möglichkeiten der neuen Heimatpolitik anzustoßen, lädt Sie das Bundesinnenministerium herzlich zu einer Podiumsdiskussion ein.

Folgende Fragen werden dabei erörtert:

  • Wie kann ein zukunftsorientiertes Verständnis von „Heimat“ aussehen?
  • Wie muss die neue Heimatpolitik beschaffen sein, um eine offene, freiheitlich-demokratische Gesellschaft voranzubringen?
  • Wo gibt es Probleme im ländlichen Raum und welche Regionalpolitik kann sie lösen?
  • Welche Rolle spielt die Integration von Zuwanderern in der neuen Heimatpolitik?
  • Unter welchen Voraussetzungen kann die neue Politik verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen?

 

Gemeinsam mit Bundesinnenminister Horst Seehofer diskutieren:

Dr. Jasper von Altenbockum, Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik

Django Asül, Kabarettist mit türkischen Wurzeln

Prof. Petra Bendel, Professorin für Politische Wissenschaft, Geschäftsführerin des Zentralinstituts für Regionen- forschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | Forschungsschwerpunkt: Migrations- und Flüchtlingspolitik

Jana Hensel, Autorin und Journalistin mit ostdeutschen Wurzeln, u.a. bekannt durch die Romane„Zonenkinder“ und „Keinland“

Prof. Jens Südekum, Professor für internationale Volkswirtschafslehre an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf | Forschungsschwerpunkt u.a. Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt

Moderation: Tanja Samrotzki
Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion mit anschließendem Empfang ist

bis zum 14. September 2018 unter: www.bmi.bund.de/events (Kennwort: Heimat) möglich.

 

Bitte beachten Sie: Der Einlass erfolgt nur bei Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Alle Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Die gespeicherten Daten werden ausschließlich für den Veranstaltungszweck erhoben und im Anschluss gelöscht. Die Veranstaltung ist presse-öffentlich. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der öffentlichen Verwendung und Veröffentlichung der im Rahmen der Veranstaltung gemachten Film- und Fotoaufnahmen zu.

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