Russische Kriegsverbrechen in der Ukraine Die internationale Strafgerichtsbarkeit und die Debatte in Deutschland

Die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen ist eine zentrale Voraussetzung für Gerechtigkeit und dauerhaften Frieden. Nur wenn Gräueltaten dokumentiert, untersucht und juristisch verfolgt werden, können Opfer Anerkennung finden und künftige Verbrechen verhindert werden. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt die internationale Strafgerichtsbarkeit vor enorme Herausforderungen – zugleich ist er ein Prüfstein für die Wirksamkeit internationaler Rechtsnormen und die Verantwortung der Weltgemeinschaft.

MIT:

  • Klaus Hofmann, Oberstaatsanwalt Freiburg, hat in der Ukraine an der Aufklärung von Kriegsverbrechen mitgearbeitet und die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft beraten
  • Nataliya Pryhornytska, Politikwissenschaftlerin, Aktivistin sowie Mitbegründerin der Open Platform e. V. und der Allianz Ukrainischer Organisationen
  • Dr. Marc Zeccola, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Volkswirtschaftslehre und Recht, Abteilung für Rechtswissenschaft an der Universität Stuttgart

MODERATION: Andrea Beer, SWR

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Event Detail

20. Februar 2026 19:00
20. Februar 2026 20:30
Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.