Politisch Handeln im autoritären Sog widerständig & solidarisch

Überall in Sachsen-Anhalt und Sachsen engagieren sich Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft – ob für Inklusion und Bleiberecht, Gleichstellung und queere Orte, Umwelt oder Kultur.

Vielerorts geben jedoch extreme Rechte den Ton an und drängen den Einsatz für Demokratie in den Hintergrund. In Sachsen-Anhalt drohen im Herbst 2026 ein Wahlsieg der extremen Rechten und ihre Beteiligung an einer Landesregierung. Das hätte verheerende Auswirkungen über das Bundesland hinaus.

Noch aber ist nichts entschieden. Es gilt, gemeinsam zu handeln und sich zu wappnen – gegen die Angriffe der extremen Rechten, widerständig und solidarisch für eine gelebte Demokratie.

Auf der Tagung wird diskutiert, was das konkret heißt: Was kann den autoritären Sog stoppen? Worauf müssen wir uns aber auch vorbereiten? Wie fördern wir die Resilienz der demokratischen Zivilgesellschaft? Welche Bündnisse gehen wir ein? Wie stärken wir die vielen Visionen für eine solidarische Zukunft?

Die Tagung findet am Freitag, 27. Februar in Halle (Saale) statt.

Ablauf:

  • 9:00 – 9:45 Uhr: Ankommen und Anmeldung
  • 10:00 Uhr: Begrüßung
  • 10:15 Uhr: Widerständig und solidarisch: Wie Zivilgesellschaft sich bereitmacht (Panel und Diskussion)
  • 12:00 – 13:30 Uhr: Mittagspause inklusive Mittagessen
  • 13:30 – 16:00 Uhr: Workshop-Phase mit Pause
  • 16:00 Uhr: Gemeinsamer Abschluss
  • ab 18:00 Uhr: Offene Anschlussveranstaltung im Puschkino (Offenes Get-together, Kurzfilm mit Perspektive Ost, Kneipe)

Ort und Rahmen:

Die Tagung beinhaltet Verpflegung inklusive Mittagessen. Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht zugänglich und vom Bahnhof Halle (Saale) zu Fuß zu erreichen. Der genaue Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Informationen zur Anmeldung:

Bitte wählen Sie dort einen Wunschworkshop und einen Ersatzworkshop aus. Es werden Teilnahmebeiträge angeboten: 20 Euro für Hauptamtliche und Organisationen, 10 Euro für Ehrenamtliche und Privatpersonen, kostenfrei für alle, die es benötigen. Nach Anmeldung erhalten Sie eine Aufforderung zur Zahlung.

Die Tagung richtet sich vorrangig an die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt und Sachsen. Interessierte anderer Bundesländer müssen gegebenenfalls mit einer Warteliste rechnen.

Eine gemeinsame Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen. Diese Tagung findet in Zusammenarbeit statt mit Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V., Netzwerk Tolerantes Sachsen und Kulturbüro Sachsen e.V. und wird unterstützt von der Hochschullernwerkstatt der Martin-Luther-Universität.

Antidiskriminierungsregel:

Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Zum Event

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Event Detail

27. Februar 2026 9:00
27. Februar 2026 16:30

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.