Solidarische Self Care: Zwischen Widerstand und Selbstoptimierung

Self Care ist längst mehr als ein achtsames Bad am Sonntagabend. Zwischen Wellnesskultur, Lifestyle-Industrie und Optimierungszwängen wird „Selbstfürsorge“ zunehmend entpolitisiert und kommerzialisiert. Doch ursprünglich war Self Care eine widerständige Praxis, vor allem in queeren, Schwarzen und feministischen Bewegungen. Wie kann Self Care heute wieder als politische, kollektive und solidarische Praxis verstanden werden? Und was passiert, wenn aus Selbstliebe Arbeit wird?

Die Veranstaltung lädt dazu ein, Self Care kritisch zu hinterfragen und in Beziehung zu Community Care zu setzen: Wer kümmert sich um wen und unter welchen Bedingungen? Wie lässt sich Fürsorge neu denken, jenseits von Konsumstrategien und individueller Leistungssteigerung?

Programm

  • Ab 17 Uhr – Ankommen, interaktive Stationen und Ausstellungsbesuch Sonderausstellung „CARE!“
  • Um 19 Uhr – moderiertes Gespräch mit Diminga Lorenzen (Bundesfachnetz Rassismus und Gesundheit) und Nasanin Montazeri (Gründerin von “Baba Future” – Netzwerk für BIPOC Gesundheit)

Ort: Museum der Arbeit, Zukunftswerkstatt, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg (U/S Barmbek)

Teilnahme kostenlos und ohne Anmeldung

Eine Kooperation des Museum der Arbeit, Jungenarbeit Hamburg e.V. und der  Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Zum Event

Event Detail

13. April 2026 17:00
13. April 2026 21:00
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.