Vor 10 Jahren wurde auf der Weltklimakonferenz COP 21 das »Übereinkommen von Paris« beschlossen. Darin verpflichten sich 195 Staaten, den Klimawandel einzudämmen und die Weltwirtschaft klimafreundlich umzugestalten. Das konkret gefasste Ziel von 2015: Den weltweiten Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 Grad Celsius, auf jeden Fall aber auf deutlich unter 2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken.
Wurde das Ziel der Klimagerechtigkeit seit Paris gestärkt? Welche Dimensionen müssten Ausgleichsleistungen für Loss and Damage der ärmsten Länder annehmen? Ist intergenerationelle Gerechtigkeit gegenüber der Zukunft überhaupt noch möglich?
Ablauf und Mitwirkende
16.15 Begrüßung und Einführung
16.30 Vortrag
Dr. Imme Scholz (Vorstand Heinrich Böll Stiftung)
17.00 Vortrag
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (Direktorin German Institute of Development and Sustainability IDOS)
17.30 Pause
17.45 Loss and Damage – Klimagerechtigkeit für die Länder des Globalen Südens
Podiumsgespräch mit
- Christian Cray (Bereichsleiter Internationales Programm Stiftung OroVerde)
- Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
- Dr. Boniface Mabanza Bambou (Referent Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA)
Gesprächsleitung Josef Mackert
19.00 Pause
19.15 Internationale Finanzsysteme und Klimagerechtigkeit
Podiumsgespräch mit
- David Ryfisch (Teamleiter internationale Klimapolitik Germanwatch / angefragt)
- Dr. Imme Scholz
- Dr. Yabibal Walle (Wissenschaftlicher Mitarbeiter German Institute of Development and Sustainability IDOS)
Gesprächsleitung Dr. Karsten Sach
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum der Universität Freiburg und der Stiftung Klimaneutralität Berlin