Die digitalen Kurzformate geben einen kompakten Überblick über Strategien, Inhalte und Kommunikationsformen extremistischer Akteure auf Social Media – insbesondere im Hinblick auf ihre Versuche, junge Menschen zu beeinflussen und zu radikalisieren. Digitale Plattformen haben sich zu zentralen Räumen gesellschaftlicher Aushandlung entwickelt. Insbesondere für junge Menschen ist Social Media ein Ort, an dem Orientierung, Zugehörigkeit und politische Deutung entstehen. Diese Offenheit macht Jugendliche jedoch zugleich anfällig für gezielte Einflussnahmen durch extremistische Akteure, die digitale Räume strategisch nutzen, um mittels emotionaler Ansprache demokratiefeindliche Botschaften zu verbreiten und junge Menschen schrittweise zu radikalisieren.
Die 90-minütige Online-Veranstaltung gibt einen Überblick über aktuelle Formen rechtsextremistischer Agitation auf Social Media. Anhand praktischer Fallbeispiele wird aufgezeigt, mit welchen Themen, Symbolen, Formaten und Strategien diese Akteure arbeiten und wie Radikalisierungsprozesse online verlaufen. Ergänzend werden Beratungs- und Unterstützungsangebote für Prävention und Intervention vorgestellt.
Die Online-Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung NRW, Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW und dem Verfassungsschutz NRW.
Zielgruppe sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freien Wohlfahrtpflege sowie weitere pädagogische Fachkräfte.