Rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure versuchen zunehmend, Geschichte umzudeuten und die Erinnerungskultur an Nationalsozialismus und Shoah anzugreifen. Im Seminar wird der Frage nachgegangen, warum solche Angriffe auf Gedenken und historische Verantwortung nicht zufällig sind, sondern Teil einer politischen Strategie. Gemeinsam analysieren wir solche Deutungskämpfe, ihre Ziele und Narrative und diskutieren, wie politische Bildung demokratische Erinnerungskultur verteidigen kann.