Culture of Refugees ist ein Programm der politischen Bildung und kulturellen Dokumentation, das Rassismus, Ausgrenzung, Polizeigewalt und Entmenschlichung in Asylsystemen thematisiert, indem die gelebten Erfahrungen von Geflüchteten und Migrant*innen in den Mittelpunkt gestellt werden. Im Rahmen der Refugee Week macht das Programm sichtbar, was häufig verschwiegen wird: Todesfälle entlang von Fluchtrouten, sexuelle Gewalt gegen Frauen auf der Flucht, Kriminalisierung nach der Ankunft, Leben in Lagern, Racial Profiling sowie anhaltende soziale Ausgrenzung in Deutschland. Das Leid von Geflüchteten wird nicht als vergangene Krise dargestellt, sondern als andauernde Realität, die durch politische Entscheidungen, institutionelle Strukturen und öffentliche Narrative geprägt ist. Durch dokumentierte Zeugnisse, Musik, Theater, Storytelling, Ausstellungen und moderierten Dialog nehmen Geflüchtete als Sprecher*innen und Wissensträger*innen teil – nicht als symbolische Figuren. Das Programm bringt Geflüchtete, lokale Bewohner*innen, Studierende, Forschende, zivilgesellschaftliche Initiativen und politische Akteur*innen in direkten Austausch und ersetzt Stereotype durch faktenbasierte Verständigung.
Alle Informationen: https://www.voicewithoutborders.org/culture-of-refugees-annual-event/#culture
Die Veranstaltung wird durch die Projektförderung der Amadeu Antonio Stiftung finanziell unterstützt. Um noch mehr wichtige Projekte gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus fördern zu können, brauchen wir deine Spende!