Anlässlich der Ausstellungen Sheung Yiu: (Inter)faces of Predictions veranstalten C/O Berlin und die Berliner Landeszentrale für politische Bildung eine gemeinsame Diskussion zum Thema Gesichtserkennung. Was lange als Zukunftsszenario galt, ist längst Alltag: Gesichtserkennung entsperrt Smartphones, identifiziert Verdächtige und analysiert Menschenströme. Doch was bedeutet es, wenn das eigene Gesicht zum Datensatz wird? Wer sieht was und mit welchen Konsequenzen? Auf dem Podium werden Chancen, Risiken und Grenzen biometrischer Gesichtserkennung beleuchtet. Zudem geht es darum, wo und wie die Technologie bereits eingesetzt wird, sowohl im digitalen Raum als auch im öffentlichen analogen Kontext. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen: Wie sicher sind biometrische Daten wirklich? Wo wird Gesichtserkennung heute bereits eingesetzt und wo zieht die Gesellschaft Grenzen? Welche Risiken birgt der Missbrauch sensibler Daten? Und wie könnte eine Zukunft aussehen, in der Maschinen Gesichter nicht nur erkennen, sondern interpretieren? Freuen Sie sich auf eine kontroverse, interdisziplinäre Diskussion über Technologie, Verantwortung und die Frage, wie viel Sichtbarkeit eine demokratische Gesellschaft verträgt. Auf dem Podium kommen miteinander ins Gespräch:
- Katharina Klappheck, Referent*in Feministische Netzpolitik Gunda-Werner-Institut
- N.N. Senatsverwaltung für Inneres und Sport (angefragt)
- Lena Rohrbach, Referentin für Menschenrechte im digitalen Zeitalter und Rüstungsexportkontrolle bei Amnesty International
Es moderiert Alexandra Ketterer, Journalistin
Begrüßung von Veronika Epple, Kuratorin, C/O Berlin
Teilnehmende der Veranstaltung erhalten ein ermäßigtes Ticket (6 Euro) für die Ausstellungen Graciela Iturbide Eyes to Fly With, Dörte Eißfeld. Archipelago und Sheung Yiu(Inter)faces of Predictions . C/O Berlin Talent Award 2025.