1987 blockierten Aktivist:innen des Spontanzusammenschlusses »Mobilität für Behinderte« mit ihren Rollstühlen den Kurfürstendamm. Sie hielten der Gesellschaft den Spiegel vor und machten erfahrbar, was es bedeutet, behindert zu werden.
50 Jahre später kämpfen Menschen mit Behinderung noch immer gegen mangelnde Barrierefreiheit und fehlende Teilhabe – zunehmend weniger auf der Straße als im Netz. Sind professionell produzierte Posts wirksame neue Formen des Protests?
Die Podiumsdiskussion blickt zurück auf 50 Jahre Kampf für die gleichen Rechte von Menschen mit Behinderung und fragt, wie Protest heute wirkt und in Zukunft aussehen könnte. Diskutieren Sie mit!
Auf dem Podium kommen miteinander ins Gespräch:
- Bärbel Reichelt, Aktivistin
- Jenny Bießmann, akse e.V., Vorstand ISL e.V.
- Aziz Bozkurt, Staatssekretär für Soziales in der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA)
- Frieder Kurbjeweit, Deutsches Institut für Menschenrechte
Es moderiert Leonie Schwarzer, Journalistin und Moderatorin (rbb24)