Die Klima-Allianz Deutschland veranstaltet gemeinsam mit ver.di das 29. Berliner Klimagespräch „ÖPNV braucht Zukunft – wohin fährt der öffentliche Nahverkehr?“.
Wir diskutieren, welche Instrumente geeignet sind, um dem ÖPNV eine zukunftsfähige Perspektive zu geben.
Die Mehrheit der Deutschen benutzt im Alltag für die Arbeits- und Schulwege, die Freizeit oder Alltagsbesorgungen Busse und Bahnen. Der öffentliche Nahverkehr ist somit das Rückgrat von sozialer Teilhabe, Wirtschaft und Klimaschutz. Trotz Coronadelle ist der ÖPNV seit 2002 mit +45% bei den Personenkilometern stärker gewachsen als jedes andere Verkehrsmittel.
Jedoch ist der ÖPNV seit Jahrzehnten chronisch unterfinanziert, mit der Konsequenz, dass das Angebot reduziert wird und unpünktlich ist. Um den Status Quo zu halten und der sinkenden Zufriedenheit der Menschen vor Ort zu begegnen, braucht es deshalb verlässliche Zusagen für ein besseres Angebot, einer finanziellen Absicherung durch Bund und Länder und mehr Personal mit besseren Arbeitsbedingungen.
Wir diskutieren, welche Instrumente geeignet sind, damit der kommunale ÖPNV wieder Rückenwind und eine zukunftsfähige Perspektive erhält.
Begrüßung:
Stefanie Langkamp, Geschäftsführerin Politik der Kima-Allianz Deutschland e.V.
Input:
Philipp Kosok, Agora Verkehrswende
Podiumsdiskussion:
- Politische Vertreter*innen (Update in Kürze)
- Christine Behle, Stellvertretende Vorsitzende von ver.di
- Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland
- Carola Aldag, Vorständin Personal und Betrieb Bremer Straßenbahn AG
Moderation: Malte Kreutzfeldt, Table.Media