Die Klimakrise belastet nicht nur den Planeten, sondern auch unsere Psyche. Viele Klimaaktivist*innen engagieren sich mit voller Energie – und stoßen dabei oft selbst an Grenzen. Dauerhafte Anspannung, Erschöpfung und Burn-out sind in der Bewegung keine Randerscheinung. Gleichzeitig spüren immer mehr Menschen in der gesamten Gesellschaft Ohnmacht: Sie wissen, wie dringend Veränderung wäre, fühlen sich aber zwischen Alltag, Komfortzone, Unsicherheit und politischer Langsamkeit gefangen. Das führt zu kognitiver Dissonanz – wir kennen die Fakten, aber es fällt schwer, entsprechend zu handeln.
Im Gespräch schauen wir darauf, wie Klimaangst, Überforderung und mentaler Stress entstehen und warum gerade engagierte Menschen besonders betroffen sind. Welche Strategien können helfen, um handlungsfähig zu bleiben? Und warum fällt es vielen so schwer, sich der Klimakrise wirklich zu stellen?