Anti-Schwarzer Rassismus ist in unserer Gesellschaft auf unterschiedlichen Ebenen präsent – von alltäglichen Zuschreibungen und Mikroaggressionen bis hin zu struktureller und institutioneller Diskriminierung. In diesem Workshop setzen wir uns mit den historisch gewachsenen Grundlagen, Wirkweisen und Kontinuitäten anti-Schwarzen Rassismus auseinander und beleuchten seine Verschränkungen mit Machtverhältnissen und anderen Diskriminierungsformen. Der Fokus liegt auf kritischer Reflexion, nicht auf einfachen Lösungsrezepten. Schwerpunkte:
- Erscheinungsformen anti-Schwarzen Rassismus im Alltag, in Institutionen und im Verwaltungskontext
- Historische Verankerung und koloniale Kontinuitäten
- Intersektionale Perspektiven und Machtverhältnisse
- Diskriminierungssensible, verletzungsarme Sprache
- Selbstreflexion als Grundlage für verantwortungsvolles und solidarisches Handeln
Dieses Schwerpunkttraining richtet sich an interessierte Personen, die sich vertieft mit anti-Schwarzem Rassismus auseinandersetzen möchten.
Trainerin: Victoria Faison, RAA e.V.
Gemäß § 10 Absatz 1 Satz 3 des Berliner Bildungszeitgesetzes (BiZeitG) ist die Veranstaltung als Bildungszeitveranstaltung anerkannt.
Die Veranstaltungen der LADS Akademie richten sich an Mitarbeitende der Berliner Verwaltungen, der nachgeordneten Behörden sowie an Mitarbeitende gemeinnütziger Träger und Vereine.