Standing like a pain in the ass of the universe
Eine Frau steigt auf einen Stromkasten, nimmt ihr Kopftuch ab und tanzt. Mitten in einer Welt, die beschämt zu Boden schaut.
Dieses Stück erzählt von Revolutionen, die scheitern und erneut aufflammen. Von Kunst, die Überleben sichert – und ebenso lebensgefährlich ist. Von Frauen, denen alles genommen wird und die trotzdem aufstehen. Die bleiben. Die widersprechen. Unbequem. Unüberhörbar. In einem unerbittlichen Kampf um eine bessere Zukunft.
Im Herbst 2022 leitete Ayat Najafi in Teheran während des Frauenaufstands eine Reihe von Untergrundtheater-Workshops. Aus dieser Arbeit entstand ein Ensemble, das er seit 2023 in Berlin mit internationalen Künstler*innen weiterführt.
Von und mit Asma Asadizadeh, Nasrin Derakhshanzadeh, Johanna Lemke; Text, Regie: Ayat Najafi; Bühne, Kostüm: Sabina Moncys; Choreographie: Frank Willens; Video: Guillaume Lenoble; Musik: Sébastien Apert; Dramaturgie: Sarah Marée; Cast-Video: Amin Simiar, Parastoo Nouri, Zeynab Shabanian, Isabelle Delava Najafi; Off-Ton: Katja Gaudard; Interview: Carolin Wiedenbröker, Christiane Mudra, Jule Flierl, Melanie Seewald; Technische Leitung, Lichtdesign: Fabian Eichner; Regieassistenz: Luca Lehnert; Ausstattungsassistenz: Larissa Gulitz; Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro; Produktion: Teheran Arta Atelier.
Eine Produktion von Ayat Najafi und Arta Atelier Kollektiv in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und Theater an der Ruhr, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Goethe-Institut im Exil. Mit freundlicher Unterstützung durch das Château de Monthelon.
115 Minuten / EN , DE & PER
Termine:
- 26.3.2026, 20:00
- 27.3.2026, 20:00 (mit anschließendem Publikumsgespräch)
- 28.3.2026, 20:00
- 29.3.2026, 18:00
Mehr Informationen: www.ballhausost.de/frauen-der-revolutionsstrasse