Filmvortrag im Rahmen der Antifaschistischen Filmreihe.
Dieser Film handelt vom Mut, sich dem Krieg zu verweigern, von der Kraft, sich treu zu bleiben und von einer Haltung, die die BRD verändert hat. Im Zentrum steht Ludwig Baumann, einer der 30.000 zum Tode verurteilten Wehrmachtsdeserteure. Er überlebte die Todesstrafe, das KZ und die Ostfront, doch auch nach 1945 blieb die Ächtung bestehen. Mit unerschütterlicher Ausdauer kämpft Baumann zwölf Jahre lang für die Rehabilitierung aller Deserteure. Erst im Jahr 2002, fast sechzig Jahre nach Kriegsende, werden die Urteile aufgehoben. Eine Hommage an die Menschlichkeit und gegen den Krieg.
Eintritt frei. Filmgespräch mit Regisseurin Annette Ortlieb und einem Referenten der DFG-VK, der die Inhalte des Films mit Blick auf die heutige politische Lage einordnen und das Thema Kriegsdienstverweigerung als konkrete antimilitaristische Perspektive in die Diskussion einbringen wird.