Mainz Postkolonial

Mainz – Postkolonial: Rundgänge für und durch die Mainzer Neustadt.

An welchen Orten sind in der Mainzer Neustadt Spuren und die anhaltenden Auswirkungen des Kolonialismus zu finden? Ziel ist es zu zeigen, dass Mainz in den Kolonialismus verwickelt war, seine Spuren sichtbar zu machen und für deren Fortwirken zu sensibilisieren. Der Begriff „postkolonial“ verweist darauf, dass Kolonialismus nicht lediglich eine vergangene Epoche der Eroberung ist. Es handelt sich um ein System von Macht, Unterdrückung und Ausbeutung, dessen Strukturen Einfluss auf unser gegenwärtiges Leben ausüben.

In der Mainzer Neustadt gibt es von Straßen- und Ortsnamen wie dem Sömmeringplatz und dem Adenauer-Ufer bis zum Mainzer Zollhafen zahlreiche Beispiele, die in Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg Stiftung Rheinland-Pfalz und dem Institut für Ethnologie und Afrikastudien Mainz gemeinsam kritisch erkundet werden.

  • Die Teilnahme am Rundgang ist kostenlos.
  • Treffpunkt: Kunsthalle Mainz
  • Max. Teilnehmer*innenzahl: 25
  • Wir bitten um Anmeldung bis drei Tage vor dem Rundgang unter RLP@rosalux.org.

Für individuelle Rundgänge für Bildungseinrichtungen wenden Sie sich bitte ebenfalls an RLP@rosalux.org.

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Event Detail

14. Juni 2026 16:30
14. Juni 2026 18:00
Am Zollhafen 3-5, 55118 Mainz

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.