Wessen Leid zählt? Palästina, Erinnerungspolitik und die Herausforderung universeller Solidarität

Charlotte Wiedemann verbindet in ihrem Vortrag Gedanken aus ihrem Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“ mit aktuellen Beobachtungen zur Nahostpolitik.

Sie denkt historische Verpflichtung und internationales Recht zusammen und erörtert die Vision eines demokratischen Israel-Palästina für alle. Dazu gehört eine kritische Bewertung von Narrativen zur Geschichte des Zionismus und des palästinensischen Kampfes um Selbstbestimmung.

Charlotte Wiedemann hat ursprünglich in Göttingen Erziehungswissenschaften, Soziologie und Politik studiert und später in Hamburg eine Ausbildung zur Journalistin absolviert. Sie hatte Lehraufträge und hält häufig Vorträge an Universitäten sowie in der politischen Bildung. Sie ist taz-Kolumnistin und veröffentlicht Longreads in Le Monde Diplomatique, zuletzt zu Traumatisierungen in der syrischen Gesellschaft, zu Genozid-Erinnerungen in Namibia und zu Spaltungen im südafrikanischen Judentum.

Moderation: Martin Dieckmann

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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Event Detail

10. Juni 2026 19:00
10. Juni 2026 21:30
Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.