Es war einmal ein Land? Demokratie in Ostdeutschland auf dem Prüfstand

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Hensels neues Buch „Es war einmal ein Land“. Darin beschreibt sie die wachsende Entfremdung vieler Ostdeutscher von der Demokratie und warnt, ihr Ende könnte bevorstehen – vielleicht ist es schon da.

In ihrem neuen Buch erzählt Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun von immer mehr Ostdeutschen mächtig in Zweifel gezogen und droht damit, zu Ende zu gehen – die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt. Hensel scheut dabei nicht vor harten Wahrheiten zurück, reiht sich nicht in gängige Narrative über den Osten ein und zeigt einmal mehr, dass sie sich seit ihrem Spiegel-Bestseller „Zonenkinder“ eine ganz eigene Perspektive und einen unverwechselbaren erzählerischen Ton bewahrt hat. Geschockt von der eigenen Erkenntnis nimmt sie uns mit auf eine Reise, an deren Ende sie eine Erklärung dafür zu finden hofft, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine Option mehr ist (Quelle: Aufbauverlag).

Jana Hensel ist 1976 geboren und in Leipzig aufgewachsen. Sie arbeitet als Journalistin bei DIE ZEIT und ist SPIEGEL-Bestsellerautorin.

Wir sprechen mit ihr über ihre Analyse und diskutieren, was ihre Diagnose für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ostdeutschland bedeutet.

Tickets:

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Wir empfehlen zur Sicherung eines Sitzplatzes die Bestellung eines Tickets im Vorfeld über den Ticketshop des Deutschen Nationaltheaters Weimar.

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Event Detail

22. April 2026 20:00
22. April 2026 21:30
Theaterplatz 2, 99423 Weimar

Organizers

Amadeu Antonio Stiftung
info@amadeu-antonio-stiftung.de
Die Amadeu Antonio Stiftung setzt sich bundesweit für eine demokratische Zivilgesellschaft ein, die sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Sie fördert Initiativen, die sich für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft engagieren.