Geschichte, Formen, Folgen und Lösungen mit Peter Emoriken-Donatus.
Peter Emoriken-Donatus, langjähriger Umweltaktivist, freier Journalist und Bildungsreferent, spricht über eine der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie retten wir die Erde vor dem Umwelt- bzw. Klimakollaps? Mittels holistischer Ansätze – auch mit Geschichtsbezug – beleuchtet er die Definition, Formen und Folgen von Ökoziden, analysiert die systemischen Zusammenhänge von Ökoziden, Kolonialität der Macht bzw. imperialen Lebensweisen, Kapitalismus und globale Ungerechtigkeiten.
Anschließend wollen wir ganzheitliche Lösungen diskutieren, welche die Umweltkrise bzw. Klimakatastrophe auf verschiedenen Ebenen angehen, um für eine gerechte und sichere Zukunft zu sorgen. Es sollen Möglichkeiten der Selbstermächtigung diskutiert werden, die uns direkt zum Handeln befähigen.
Komm vorbei und diskutier mit uns! Der Eintritt ist frei.
Referent:
Peter Emoriken-Donatus ist u. a. freier Journalist und Bildungsreferent. Der 59 Jahre alte Preisträger des taz Panter-Preises 2022 wurde in Nigeria geboren. Er ist als langjähriger panafrikanischer Umweltaktivist und erklärter Gegner des Shell-Konzerns bekannt und gilt als eine der bekanntesten Stimmen aus dem Globalen Süden für Umwelt- / Klimagerechtigkeit in Deutschland, wo er seit über 36 Jahren lebt. Emoriken-Donatus ist Initiator, Mitbegründer und Sprecher der Bewegung „Bündnis Ökozidgesetz“, die sich mit dem Ziel der Kriminalisierung des Ökozids gegründet hat. Außerdem hat er den BIPoC-Think-Tank „Care & Repair – Decolonial Think-Tank For Environmental Justice“ mitgegründet.
Seit 2024 sitzt Emorinken-Donatus im Aufsichtsrat von Greenpeace Deutschland und ist auch Mitglied des Stiftungsrats der Bewegungsstiftung. Bereits 1997 erhielt er einen Preis vom Business Crime Control für seine Zivilcourage und seinen Einsatz gegen Wirtschaftskriminalität. Aktuell forscht er weiter über das Thema Flucht und Vertreibung in Zusammenhang mit Umwelt, Ökoziden und der Klimakatastrophe.
Veranstalter*innen: Rosa-Luxemburg-Club Bochum und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW