Während die staatliche Daseinsvorsorge weiter eingeschränkt wird, steigen die Lebenserhaltungskosten an. Davon sind Frauen stärker betroffen als Männer, da sie zum Beispiel statistisch weniger verdienen und mehr unbezahlte Care-Arbeit leisten. Zudem stehen Feminist:innen durch den gesellschaftlichen Rechtsruck vermehrt unter Druck: einerseits wird eine feministische Politik durch die neue Bundesregierung unwahrscheinlicher; andererseits wächst die (digitale) Gewalt ihnen gegenüber. Ein Instrument, um eigene Interessen unabhängig zu verwalten, ist die Genossenschaft. Ob und wie Feminist:innen sich in Genossenschaften engagieren, ist Thema der Podiumsdiskussion.
Referentinnen: Grit Herzog (WohnUnion Halle eG), Katja von der Bey (WeiberWirtschaft eG), Käthe Fromm (Windfang eG)
Ort: Hallischer Saal, Universitätsring 5, 06108 Halle (Saale)
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Gleichstellungsteam der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.