Patrizierfamilien in der Kolonialzeit, Straßen wie die M-Gasse oder eine fragwürdige Darstellung Schwarzer Menschen in der Kunst und in Firmenlogos: In Nürnbergs Stadtbild und Geschichte finden sich viele koloniale Bezüge – sie prägen rassistisches Denken bis heute. Die Nürnberger Ortsgruppe der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland macht das in einer Führung durch die Stadt sichtbar. Der Dokumentarfilm begleitet Aktivist*innen, die aus den eigenen Familien-, Community- und Rassismuserfahrungen heraus berichten. Sie setzen sich ein für die Sichtbarkeit Schwarzen Lebens in Nürnberg, für eine Diskussion in der Gesellschaft, der diese Lebensrealitäten nicht egal sein sollten. Außerdem werden Museen, die Stadtverwaltung oder Firmen nach ihrem Umgang mit dem eigenen kolonialen Erbe gefragt. Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren die Filmschaffenden mit Aktivist*innen, Vertreter*innen der Stadtverwaltung und dem Publikum.
Mehr Infos zur Veranstaltung sowie den Link zum Ticketverkauf findest du hier.
Die Veranstaltung wird durch die Projektförderung der Amadeu Antonio Stiftung finanziell unterstützt. Um noch mehr wichtige Projekte gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus fördern zu können, brauchen wir deine Spende!