In unserem Projekt Generation Zeitenwende beginnt nun die zweite Phase! Die Fokusgruppengespräche sind abgeschlossen und die Ergebnisse dieser möchten wir gerne mit euch gemeinsam in fünf Policy Labs auswerten und zu Handlungsempfehlungen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik weiterentwickeln.
Am 9. und 10. Mai wollen wir wissen: Wie kann die deutsche Außenpolitik transparenter, verständlicher und zugänglicher für die Zivilgesellschaft werden?
Je größer die außenpolitischen Herausforderungen werden, desto wichtiger ist es, zivilgesellschaftliche Akteur*innen einzubeziehen. Das gilt auch für die Gestaltung von Außenpolitik, als ein Feld, das bisher unter einer besonders großen Repräsentativitätslücke leidet, u.a. durch einen inklusiven politischen Dialog, Partizipation und Repräsentation. Die Gesellschaft sollte aber auch kommunikativ stärker einbezogen werden, indem außenpolitische Entscheidungen transparent und verständlich vermittelt und begründet werden. Folglich nähert sich das Policy Lab der Frage nach der Inklusion von Zivilgesellschaft in zwei parallel stattfindenden Strängen an: Zum einen geht es um Fragen des Mitgestaltens der Gesellschaft, der Beziehung zwischen Staat und Gesellschaft sowie um die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft. Zum anderen nimmt das Lab explizit das Konzept der feministischen Außenpolitik auf und die hierin verankerten Ideen des inklusiven Dialogs und der gerechten Partizipation.