Skulpturale Präsentationen würdigen den großen Anteil jüdischer Athlet:innen an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Als Nationalspieler, Welt- oder Europameister, als Olympiasiegerin oder Rekordhalter zählten sie zu den gefeierten Idolen. Nur weil sie Juden waren, wurden sie im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet. Die Ausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. wurde erstmals 2015 anlässlich der European Maccabi Games in Berlin präsentiert und ist erstmals in M-V zu sehen.
Wir laden Sie ein zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 7. Mai 2026 am Kröpeliner Tor (Vorplatz), Kröpeliner Straße | 18055 Rostock:
- 16:00 Sportangebote zum Mitmachen
- 17:00 Begrüßung Andreas Bluhm, Präsident, Landessportbund M-V e.V.
- 17:10 Grußwort Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock
- 17:25 Interview Alexander Bondar, TuS Makabi Rostock e.V. (anschließend Schaufechtkampf auf Vorplatz)
- 17:45 Einführung in die Ausstellung Prof. Dr. Lorenz Peiffer, Co-Kurator der Ausstellung
- 18:00 Abschluss und Ausklang mit Schaukampf
Die Ausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. wird mit wechselnden Partnern präsentiert. Gefördert wird die Wanderausstellung durch die DFB-Kulturstiftung, den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die aus Anlass der European Maccabi Games 2015 in Berlin erstmals gezeigte Ausstellung wurde zudem durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und die Deutsche Bahn Stiftung gefördert.