Im Zentrum des Dokumentarfilms steht Esther Zimmerings jüdische Familie – ihre Tante, ihre Eltern und ihr Bruder kommen zu Wort. Außerdem erzählt der Film die Fluchtgeschichte ihrer Großeltern vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien sowie deren Rückkehr nach Dresden.
Anhand von Interviews, Fotos und Familienfilmen webt Esther Zimmering ein dichtes Porträt, das ein Leben vor der Flucht, im Exil sowie die Rückkehr und den Aufbau der DDR skizziert. Esther Zimmering betrachtet dabei auch die oft widersprüchlichen Wahrnehmungen zwischen den verschiedenen Generationen der jüdischen Familie. Der Film – im Auftrag der bpb und des Jüdischen Museums Berlin – bekam für seine Sichtbarmachung der jüdischen Perspektive bereits große Anerkennung: 2024 wurde der Film auf dem Filmfestival „Independent Days“ in Karlsruhe als bester mittellanger Film ausgezeichnet.
Der Film beginnt pünktlich um 19:00 Uhr.
Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Esther Zimmering über jüdisches Leben von der DDR-Zeit bis zur Gegenwart sowie über Antisemitismus statt.