Künstliche Intelligenz wird in öffentlichen Verwaltungen zunehmend Teil des Arbeitsalltags: Anwendungen unterstützen bei der Recherche und strukturieren große Datenmengen und hilft bei der Erstellung von Texten. Viele Anwendungen entstehen im laufenden Betrieb und werden schrittweise erprobt. Verbindliche Standards entwickeln sich oft erst im Nachhinein.
Damit verschiebt sich die Debatte: Nicht mehr die Frage, ob KI eingesetzt werden soll, steht im Mittelpunkt, sondern unter welchen Bedingungen. Wer definiert, was ein System leisten darf? Welche Anforderungen gelten für Daten, Modelle und Betrieb? Und wie bleibt der Staat handlungsfähig, wenn zentrale Technologien von wenigen Unternehmen und Plattformen bereitgestellt werden?
Das Symposium bringt Perspektiven aus Verwaltung, Forschung und Praxis zusammen und diskutiert die Konsequenzen für den staatlichen Einsatz von KI.
Programm:
14:00 Keynote
- Dr. Theresa Züger, HIIG, Forschungsleitung: Gesellschaftliche Werte, Transformation und KI
14:30 Panel 1 „Wer kontrolliert die KI des Staates“
- Dr. Esther Görnemann, Weizenbaum Institut e.V., Referentin Forschungssynthesen
- Carolin Körner, Bundesdruckerei GmbH
- Nicolas Zimmer, Technologiestiftung Berlin, Vorstandsvorsitzender
15:30 Panel 2 „Demokratische KI als Standortvorteil“
- Dr. Matthieu Binder, iRights.Lab, Forschung und Projekte
- Yasemin Efiloğlu, PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Senior AI Specialist | Science Group
- Dr. Benjamin Seibel, Technologiestiftung Berlin, Direktor CityLAB Berlin
Ab ca. 16:30 Austausch & Ausklang auf der Terrasse
Moderation: Gesa Trojan und Anja Lüttmann, Technologiestiftung Berlin