Ines De Nil ist Fotografin und Filmemacherin, die in den späten 1980er- und 1990er-Jahren die queere autonome Szene porträtierte. Bislang wurde nur ein Teil ihres umfangreichen Lebenswerks öffentlich gezeigt. Mit ihren Arbeiten bewegt sie sich an der Schnittstelle zwischen dokumentarischem Zeugnis und künstlerischer Fotografie. Sie eröffnen Einblicke in Räume der Intimität und des Selbstausdrucks, die für die Entwicklung einer sichtbaren queeren Kultur von zentraler Bedeutung waren und sind. Diese Ausstellung versammelt die gesamte Bandbreite Ines De Nils Werks, das neben Fotografie auch Filme, Druckgrafik und Malerei umfasst.
Zum Abschluss der Ausstellung zeigen wir ihren Dokumentarfilm „Kein Tag ohne Liebe“ (1999, 22 min).