Fünf Menschen, verbunden durch ihre Geschichte: in Deutschland geboren und als Jüd:innen von den Nazis verfolgt, mussten sie vor dem Antisemitismus fliehen. Wir begleiten ihre Lebenswege und erleben, wie sie im Kibbuz Ma’abarot in Israel ein neues Zuhause fanden.
Eindrücklich berichten sie von Flucht, Neuanfang und dem Aufbau eines gemeinschaftlichen Lebens in einer sozialistisch organisierten Gesellschaft. Dabei wird nicht nur ihre persönliche Geschichte sichtbar, sondern auch die Idee des Kibbuz als Ort von Zusammenhalt, Arbeit und Hoffnung.
In einer basisdemokratischen Arbeitsweise produziert, gewann „Erhobenen Hauptes“ 2014 den Langfilmpreis des Lichter Filmfest Frankfurt International. Der Film erzählt von Verlust und Identität, aber auch von Stärke und dem Willen, erhobenen Hauptes weiterzuleben.
Im Anschluss an den Film wird eine Diskussion mit Julian Volz von der Filmgruppe docview stattfinden. In Kooperation mit Makita Mainz.