Frieden, Freiheit, Sicherheit?

Die sicherheitspolitische Lage in Deutschland und Europa befindet sich im Umbruch. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, geopolitische Machtverschiebungen, hybride Bedrohungen und wachsende Risiken im Cyberraum prägen eine neue sicherheitspolitische Realität. Diese Entwicklungen betreffen Deutschland nicht isoliert, sondern stellen Europa insgesamt vor neue Herausforderungen. Zugleich steht die transatlantische Partnerschaft vor Belastungsproben, deren Auswirkungen auf die europäische Sicherheitsordnung zunehmend spürbar werden. Diese Entwicklungen verdeutlichen den politischen Handlungsdruck. Die sicherheitspolitische Zeitenwende erfordert konkrete Schritte – von der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit über den Schutz kritischer Infrastrukturen bis hin zum Ausbau staatlicher und gesellschaftlicher Resilienz. Sicherheitspolitik ist dabei mehr als eine militärische Aufgabe und setzt enge Zusammenarbeit auf nationaler, europäischer und bündnispolitischer Ebene voraus. Die zentrale Frage dabei ist, wie Europa seine sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit stärken und gemeinsame Verantwortung übernehmen kann.

Das Seminar beleuchtet diese Herausforderungen aus einer ganzheitlichen Perspektive. Beiträge aus Politik, Bundeswehr, Sicherheitsbehörden und Wissenschaft ordnen aktuelle Bedrohungslagen ein und diskutieren politische sowie institutionelle Lösungsansätze. Das Angebot richtet sich an junge politisch interessierte Menschen, die sicherheitspolitische Entwicklungen besser verstehen und kritisch einordnen möchten.

Programm

Impulse und Gespräch:

  • Deutschlands Verteidigungsfähigkeit in Zeiten geopolitischer Spannungen (Martin Bieber, Referent Bundeswehr und Gesellschaft, Konrad-Adenauer Stiftung)
  • Aktuelle Bedrohungslage Cybercrime und der Schutz kritischer Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern (Maik Schröder, Leiter Dezernat 74 – Cybercrime, Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern)
  • Europas Abhängigkeit im Technologiebereich und deren Auswirkungen auf die Cybersicherheit (Max Lücke, Bundesfachkommission Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Junge Union Deutschlands)
  • Gemeinsam handlungsfähig? Perspektiven europäischer Verteidigungspolitik (Jascha Dopp, Referatsleiter Europa, Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg Vorpommern)
  • Operationsplan Deutschland und die Bedeutung für die gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge (Flottillenadmiral Ulrich Reineke Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg Vorpommern)

Das vollständige Programm steht zum Herunterladen zur Verfügung. Programmänderungen sind möglich.


Teilnahme:

Für die Teilnahme am Seminar inkl. Verpflegung (beide Tage) wird ein Tagungsbeitrag von 20,00 Euro erhoben. Bei Bedarf einer Übernachtungsmöglichkeit berechnen wir einen Tagungsbeitrag von 95,00 € im Einzelzimmer. Für Schüler/innen, Auszubildende und Studierende ist eine ermäßigte Teilnahme mit Übernachtung im Einzelzimmer für 65,00 € möglich.

Absage/Stornierung:

Ist Ihnen trotz verbindlicher Anmeldung eine Teilnahme nicht möglich, so informieren Sie uns umgehend schriftlich per Mail an jonas.schmid@kas.de.

Bei Absagen weniger als 7 Tage vor Veranstaltung wird der volle Teilnehmerbeitrag fällig. Weitere Informationen zu den Stornierungsbedingungen finden Sie in den AGBs der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Zum Event

Event Detail

13. Juni 2026 11:00
14. Juni 2026 14:00
Grünthalpl. 1, 19053 Schwerin

Organizers

Konrad-Adenauer-Stiftung (Politisches Bildungsforum Berlin)
info@kas.de
Die Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Geschichte, Demokratie und internationalen Themen. Dieses Profil sammelt Veranstaltungen des Politischen Bildungsforums Berlin.