1776 und Geschichtspolitik in Trumps USA

Am 4. Juli dieses Jahres jährt sich die Unabhängigkeit der USA zum 250. Mal – und damit die Gründung eines Staates, der das Recht auf Freiheit und das Streben nach Glück für alle versprach. Dass dieses US-amerikanische Versprechen zunächst nur für besitzende weiße Männer und lange Zeit nicht für Frauen und die hundertausenden in den Vereinigten Staaten versklavten Menschen galt, zeigt, wie brüchig es schon damals war. In den vergangenen Jahren sind in den USA heftige Auseinandersetzungen um diese Gründungsgeschichte entbrannt. In ihnen werden nicht nur unterschiedliche Deutungen von 1776 verhandelt, sondern auch höchst aktuelle Fragen von Rassismus, Zugehörigkeit und Demokratie.

Die Nordamerikahistoriker:innen Nina Mackert und Jürgen Martschukat sprechen über MAGAs Geschichtspolitik, konkurrierende Lesarten der amerikanischen Revolution und antirassistische Kritik.

  • Prof. Dr. Nina Mackert ist Professorin für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Hamburg.
  • Prof. Dr. Jürgen Martschukat ist Professor für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt.
  • Moderation: Milan Mentz, Masterstudent der Geschichte an der Universität Hamburg und der Temple University in Philadelphia.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit hist4dem – Historiker*innen für eine demokratische Gesellschaft.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

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Event Detail

8. Juli 2026 19:00
8. Juli 2026 20:30
Tschaikowskyplatz 2, 20355 Hamburg

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.