Desinformationen prägen unseren gesellschaftlichen Diskurs stärker denn je. In diesem dreiteiligen Online-Seminar tauchen wir tief in diese Welt ein. Wir kombinieren dabei fachliche Inputs, interaktive Übungen, Diskussionen und Austausch.
Im ersten Teil klären wir, was Desinformationen eigentlich sind und warum es wichtig ist, sie von anderen Formen falscher Informationen zu unterscheiden. Wir betrachten ihre historische und gesellschaftliche Verankerung und die Rolle sozialer Medien. Außerdem zeigen wir, wie Desinformation als Teil politischer Ideologien eingesetzt wird. Der zweite Teil richtet den Blick auf die Akteur:innen und ihre Strategien. Wer verbreitet bewusst falsche Informationen und mit welchen Zielen? Wie schaffen es diese Kampagnen, vermeintliche (Un)Sicherheiten zu erzeugen? Welche Folgen hat dies für das Vertrauen in Medien, Journalismus und Politik? Und wie können wir trotzdem informiert bleiben? Im dritten Teil entwickeln wir gemeinsam Strategien für den Umgang mit Desinformation. Dabei reflektieren wir unsere eigene Mediennutzung, lernen journalistische Arbeitsprinzipien kennen und bauen Kompetenzen zur Überprüfung von Informationen auf. So stärken wir unsere Medienkompetenz und werden sicherer im Umgang mit der täglichen Informationsflut.