Wie hängen Ausbeutung von Arbeit und Zerstörung der Natur zusammen? Welche Rolle spielt Eigentum in der ökologischen Krise? Und kann marxistische Theorie Antworten auf die Klimakatastrophe des 21. Jahrhunderts geben?
Der Workshop widmet sich der marxistischen Kritik gesellschaftlicher Naturverhältnisse und fragt nach den ökologischen Dimensionen kapitalistischer Produktion. Ausgangspunkt sind Überlegungen bei Marx zur „Stoffwechselstörung“ zwischen Mensch und Natur. Darauf aufbauend wollen wir uns anschauen, wie verschiedene Denker:innen diese marxistische Kritik weiterentwickelt haben und diskutieren, welche Perspektiven daraus für eine emanzipatorische Ökologie heute entstehen.
Das Seminar richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten aber darum, bei Verhinderung rechtzeitig abzusagen. Wegen der Teilnahmebegrenzung bitten wir nur um wirklich verbindliche Anmeldungen.
Die Veranstaltung wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.