Nach der 2023 veröffentlichten PISA Studie und nach dem IQB Bildungstrend 2024, die einen besorgniserregenden Leistungsabfall bei den 15-Jährigen bzw. bei den Neuntklässlern beim Lesen (Pisa), in der Mathematik und bei den Naturwissenschaften dokumentierten, schlagen nach und nach alle Bundesländer den Weg einer evidenzbasierten Bildungspolitik ein – so auch Nordrhein-Westfalen mit dem Schulkompass NRW 2030.
Bei der Implementierung einer datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung lohnt im Besonderen ein Blick nach Hamburg, das mittlerweile schon auf eine ausgeprägte Tradition und somit auf langjährige Erfahrungen mit einer evidenzbasierten Steuerung der Schulen und des Unterrichts zurückblicken kann. Gegenstand unseres Dialogs am 27. Mai sollen daher die aktuellen Pläne in NRW unter Berücksichtigung der Hamburger Gelingensbedingungen und Hemmnisse sein.
Wir freuen uns auf einen Impuls von Dr. Andrea Albers, Leiterin des Instituts für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung in Hamburg (IFBQ) und die Diskussion mit:
- Alma Tamborini, Schulleiterin der Nordmarkt-Grundschule Dortmund
- Martin Sina, Schulleiter des Ville-Gymnasium Erftstadt, Vorsitzender der Rheinischen Direktorinnen und Direktorenvereinigung
- Andreas Tempel, Schulleiter der Alexander-Coppel-Gesamtschule Solingen, Landesvorsitzender der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulen NRW
Moderation: Vivien Leue, Journalistin (Deutschlandfunk, WDR)
Die Teilnahme ist kostenlos.