„Mit der Faust in die Welt schlagen“

Anfang der 2000er wachsen zwei Brüder in der ostdeutschen Provinz auf. Ihr Alltag ist geprägt von zu viel Alkohol, Arbeitslosigkeit und einer DDR-Vergangenheit, von der sie sich nicht befreien können. Als der Hausbau scheitert, zerfällt die Familie vor ihren Augen. Der Perspektivlosigkeit und Langeweile versuchen sie in den angrenzenden Wäldern und Feldern zu entfliehen. Der Film von Constanze Klaue basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lukas Rietzschel. Er beleuchtet die Radikalisierung zweier Jugendlicher in Ostdeutschland. Der ältere Bruder verspürt Sinn und Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die Abenteuer versprechen, aber Gewalt und Fremdenhass meinen. Als ein Flüchtlingsheim im Ort entstehen soll, eskaliert die Situation. Dem Film gelingt es, die Problematik des Rechtsextremismus auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen zu behandeln, ohne dabei auf stereotype Darstellungen ostdeutscher Verhältnisse zurückzugreifen.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns hinterher über den Film und Ihre eigenen Erfahrungen in diesem Kontext ins Gespräch zu kommen!

18.00 Uhr
Begrüßung
Urban Überschär – Leiter des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung

18.05 Uhr
Filmvorführung

19.55 Uhr
Publikumsgespräch mit

  • Christian Nähte – Schauspieler, Protagonist im Film (Vater)
  • Mirko Sänger – Vorsitzender der Gemeindevertretung Rangsdorf
  • Ines Seiler MdL – direkt gewählte Landtagsabgeordnete für Rangsdorf,Blankenfelde-Mahlow, Zossen und Baruth

Moderation: Cosima Schmitt – Freie Journalistin und Autorin

20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung und Ausklang

Zum Event

Event Detail

13. Juli 2026 18:00
13. Juli 2026 20:30
Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf

Organizers

Friedrich-Ebert-Stiftung
info@fes.de
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine politische Bildungs- und Forschungseinrichtung, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit einsetzt.