Bis zur Besetzung durch deutsche Truppen im November 1942 war Marseille Sammelpunkt für tausende Verfolge des Naziregimes. Die Situation in der Stadt wird in zahlreichen Büchern verhandelt, für die 1930er- und 1940er-Jahre u.a. von Lisa Fittko, Anna Seghers und Johannes-Mario Simmel. Geschichten und Kämpfe um Migration und Zugehörigkeit scheinen sich hier zu verdichten – auch über die Situation zur Zeit des NS hinaus, wie neuere Werke wie die Marseille-Trilogie von Jean-Claude Izzo und mehrere Dokus und Serien über die Stadt zeigen.
In Filmausschnitten, Texten und anderen Fragmenten sollen historische Kämpfe um Flucht und Zugehörigkeit (in Marseille) sichtbar und diskutierbar werden.
Gemeinsam mit dem Bildungskollektiv Erfurt e.V. und der Offenen Arbeit Erfurt