Während seiner Tätigkeit als amerikanischer Verbindungsoffizier beim Deutschen Heer – stationiert im Heeresamt in Köln in den Jahren 1989 bis 1991 – hatte Oberstleutnant Zilian das Glück, jenen Prozess hautnah zu erleben, zu beobachten und wissenschaftlich zu untersuchen, der das Ende der NVA und den Beginn des neuen Deutschen Heeres markierte. Dieser Vortrag basiert auf den Forschungsarbeiten, die er in den Jahren 1991 bis 1993 – während der Vereinigung von Ost- und Westdeutschland – für seine Dissertation und sein später erschienenes Buch durchführte. Nach einer Darstellung seiner persönlichen Beziehung zu Deutschland wird er auf die Herausforderungen eingehen, vor denen das Deutsche Heer stand, die dabei getroffenen Schlüsselentscheidungen erörtern und seine eigene Einschätzung dieses Prozesses darlegen. Abschließend wird er einige Prinzipien vorstellen, die dieser erfolgreiche Prozess aufgezeigt hat, sowie einige zentrale persönliche Erkenntnisse.