Georg-August Zinn war von 1950 bis 1969 Ministerpräsident in Hessen. Er prägte das Bundesland wie kaum ein anderer. Der Wiederaufbau der kriegszerrütteten Region und die Integration von Vertriebenen und Flüchtlingen waren Mammutaufgaben, derer sich der Sozialdemokrat und einer der „Väter“ des Grundgesetzes annahm – und die er bewältigte. Das Jahr 2026 markiert gleich mehrere Jubiläen, die Anlass geben, an Zinn zu erinnern. Seinen 125. Geburtstag, seinen 50. Todestag und den 75. Jahrestag des Beginns seiner Amtszeit als Ministerpräsident im Januar 1951. Grund genug, ihn als herausragende Persönlichkeit der hessischen Geschichte und Ehrenbürger der Landeshauptstadt Wiesbaden zu würdigen.
- 18.00 Uhr: Einführung und Begrüßung
Sarah Steck, Landesbüro Hessen der Friedrich-Ebert-Stiftung - 18.05 Uhr Grußwort
Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden - 18.20 Uhr: Vortrag „Georg-August Zinn: Ein Leben für Demokratie und Verantwortung“
Prof. Dr. Walter Mühlhausen, Historiker und ehemals Geschäftsführer der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert Gedenkstätte Heidelberg - 18.50 Uhr: Aus dem Leben von Georg-August Zinn
Gemeinsames Gespräch mit Dr. Philip-André Zinn, Dr. Georg-Christian Zinn und Prof. Dr. Walter Mühlhausen, moderiert von Sarah Steck, Landesbüro Hessen - 19.15 Uhr Fragen aus dem Publikum
- 19.30 Uhr Schlusswort und Einführung in die Ausstellung
PD Dr. Stefan Müller, Leiter Referat „Public History“ im Archiv der sozialen Demokratie - Ende der Veranstaltung und Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung im Foyer
In Kooperation mit der Landeshauptstadt Wiesbaden. Gefördert mit den Mitteln der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.