Seit Donald Trump sein Interesse an Grönland verkündet hat, ist die Arktis verstärkt in den Fokus der Weltpolitik gerückt. Doch hinter den Schlagzeilen verbirgt sich ein Konflikt, der weit über politische Provokationen hinausgeht. Denn während die Eisdecken im Norden weiter schmelzen, konkurrieren die arktischen Anrainerstaaten, China und die EU um militärischen Einfluss, Rohstoffe und neue Handelsrouten. Der Norden entwickelt sich damit immer stärker zu einer geopolitischen Arena, in der die globalen Supermächte aufeinandertreffen.
Welche Interessen verfolgen die beteiligten Nationen konkret? Wie hoch ist das Konfliktpotenzial in der Arktis? Wer gewinnt derzeit an Einfluss? Und welche Strategie wählt Europa?
Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit Michael Paul, Experte für maritime Sicherheitspolitik und Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.
Moderation: Birgit Boeser, Leiterin der Europäischen Akademie Bayern
In Kooperation mit der Europäischen Akademie Bayern.
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 8. Juni, 17 Uhr. Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten von uns die Zugangsdaten am 9. Juni bis ca. 10 Uhr.