In einer Zeit, in der grundlegende Reformen unseres Sozialstaates zur Sicherstellung seiner dauerhaften Verlässlichkeit und Finanzierbarkeit gefordert werden, wollen wir danach fragen, welches Sozialstaatsverständnis aus einem christlichen Bild vom Menschen folgt.
Grundlegend für dieses Menschenbild ist das Bekenntnis zur gleichen Würde eines jeden Menschen, der zugleich eigenverantwortliche Person ist wie auf die Gemeinschaft mit anderen angelegt und angewiesen.
Wie kann sozialstaatliches Handeln einerseits auf Teilhabe und Eigenverantwortung zielen, also – wo immer möglich – Hilfe zur Selbsthilfe sein und andererseits wirksam Benachteiligungen ausgleichen und Armut verhindern? Wie steht es um Befähigungs- und Verteilungsgerechtigkeit, den Blick auf kommende Generationen?
Die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Katholische Akademie Berlin laden gemeinsam dazu ein, über grundlegende Orientierungen in einer notwendigen Debatte nachzudenken.