Die Idee für Volt Europa entstand 2016 vor dem Hintergrund des Brexit-Referendums und der erstmaligen Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Für Damian Boeselager und seine Mitgründer*innen waren diese Entwicklungen ein Zeichen dafür, dass Nationalismus und populistische Bewegungen in vielen Demokratien an Einfluss gewinnen. Ihre Antwort darauf: eine pragmatische, faktenbasierte und konsequent europäische Partei, die Politik nicht national, sondern grenzüberschreitend denkt.
Spätestens seit der Europawahl 2024 gilt Volt als eine der sichtbarsten neuen proeuropäischen Parteien. In Deutschland erreichte die Partei 2,6 Prozent der Stimmen und zog mit mehreren Abgeordneten ins Europäische Parlament ein. Mit europaweiten Kampagnen, digitalen Strukturen und einer starken Präsenz in sozialen Medien gelang es Volt besonders, junge Wähler*innen anzusprechen. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, wie schwierig es für neue und kleinere Parteien bleibt, sich langfristig im politischen System zu behaupten und europäische Themen dauerhaft in nationalen Debatten zu verankern.
Heute steht Europa vor neuen Herausforderungen: geopolitische Krisen, wirtschaftliche Abhängigkeiten und sich verändernde internationale Allianzen prägen zunehmend die politische Realität. Vor diesem Hintergrund fordert Volt ein stärker integriertes und handlungsfähigeres Europa und stellt zugleich die Frage, wie europäische Politik in Zukunft organisiert werden kann.
Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, Damian Boeselager am Montag, den 29. Juni 2026, um 17:30 Uhr in der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa begrüßen zu dürfen. Als Mitgründer von Volt setzt er sich unter anderem für eine stärkere europäische Integration, demokratische Reformen der Europäischen Union und eine Reform des europäischen Wahlrechts ein.
Gemeinsam mit Ihnen und Damian Boeselager möchten wir die folgenden und weitere Fragen diskutieren: Welche Chancen und Grenzen hat ein paneuropäischer Parteiansatz? Wie können kleine Parteien politische Debatten beeinflussen, auch ohne große parlamentarische Mehrheiten? Brauchen wir neue Ansätze in der Europäischen Politik? Und welche Rolle kann Europa in einer Welt spielen, die zunehmend von geopolitischen Krisen, wirtschaftlichen Abhängigkeiten und wechselnden internationalen Allianzen geprägt ist? Wie kann die Europäische Union demokratischer und handlungsfähiger werden?
Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 28.06.2026.