Wie aus Trennung Zusammenhalt entsteht – Grünes Band Deutschland als Weltnatur- und -kulturerbe mit Prof. Hubert Weiger

Wie kann Verständigung auch dann gelingen, wenn Interessen unvereinbar scheinen – politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und über Grenzen hinweg? Und Welche Brücken kann der Naturschutz bauen, um den Zusammenhalt in Deutschland und Europa zu stärken?

Das Grüne Band zeigt eindrucksvoll, wie genau das gelingen kann: Aus dem Todesstreifen des Kalten Krieges ist mit Unterstützung von Menschen in Ost und West ein einzigartiger Natur- und Kulturraum entstanden. Entlang von über 12.500 Kilometern hat sich das größte zusammenhängende Naturschutzprojekt Europas entwickelt: ein Biotopverbund, der Lebensräume verbindet, Arten schützt und zugleich Menschen zusammenführt. Ein lebendiges Beispiel dafür, wie aus Trennung Verbindung werden kann.

In unserer Reihe „In 55 Minuten auf den Punkt mit …“ sprechen wir mit dem, der das maßgeblich vorangetrieben hat: Prof. Hubert Weiger. Der langjährige Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zählt zu den bedeutendsten Naturschützern Deutschlands. Er hat den Wandel vom Grenzstreifen zum gemeinsamen Zukunftsraum politisch gestaltet, gesellschaftlich verankert und über Jahrzehnte hinweg zusammengehalten – bis hin zur heutigen Perspektive als UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe.

Gerade in einer Zeit wachsender Spannungen und konkurrierender Interessen stellt sich die zentrale Frage neu: Was braucht es, damit Verständigung gelingt? Wie kann daraus ein positiver gemeinsamer Wandel entstehen, den Menschen vor Ort mittragen? Freuen Sie sich auf persönliche Einblicke, konkrete Erfahrungen und eine gemeinsame Diskussion, was wir daraus für heute lernen können.

Jetzt anmelden und mitdenken, wie aus Trennung wieder Zusammenhalt wird.

Event Detail

16. Juni 2026 12:00
16. Juni 2026 12:55
Digitalevent

Organizers

Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e. V. (VDW)
luisa.lagoda@vdw-ev.de
In der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler vernetzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, die ihre Verantwortung für die Folgen von wissenschaftlicher Forschung und technischer Entwicklung kritisch reflektieren und mit differenzierter Expertise an der gesellschaftlichen Debatte, vor allem auf den Gebieten Frieden, Klima, Biodiversität und Ökonomie, aktiv teilnehmen.