Die individuelle Freiheit ist ein zentrales Gut westlicher Demokratien: Sie sichert individuelle Entfaltung, schützt Minderheiten und fördert Vielfalt. Doch eine zu starke Fokussierung auf individuelle Interessen kann das Zusammengehörigkeitsgefühl schwächen. In Zeiten tiefgreifender Umbrüche, wachsender Unsicherheiten und digitaler Transformation wird kollektives Handeln jedoch immer wichtiger, um notwendige Veränderungen zu gestalten. Gleichzeitig zeigen Phänomene wie Hyperindividualisierung, zunehmende Einsamkeit und Polarisierung, wie sehr der gesellschaftliche Zusammenhalt unter Druck geraten ist.
Vor diesem Hintergrund widmet sich die europäische Konferenz der Frage, ob eine neue Balance zwischen persönlicher Entfaltung und sozialer Verantwortung gelingen kann, ohne die individuelle Freiheit einzuschränken. Dabei wird u. a. erörtert, welche Rolle Kunst und Kultur spielen können, um gesellschaftliche Verbindungen zu stärken, Dialogräume zu öffnen und den Zusammenhalt nachhaltig zu fördern.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich u. a. im Austausch mit europäischen Künstler*innen, Expert*innen, Vertreter*innen von Kultureinrichtungen und Einrichtungen der Zivilgesellschaft, Journalist*innen und Student*innen in offenen Diskussionen unter den Bäumen des Schlossparks Genshagen einzubringen, neue Impulse zu gewinnen und Erfahrungen zu teilen.
Der Eintritt ist frei. Wir bieten einen Bustransfer vom Bahnhof Berlin-Südkreuz an.