Welche Debattenstränge prägen gegenwärtig die Friedens- und Konfliktforschung? Wie ermöglicht ein transdisziplinärer Ansatz, prozessuale und relationale Dimensionen von Krieg, Konflikt, und Gewalt differenziert und ganzheitlich zu analysieren? Welche Bedeutung kommt dabei dekolonialen, rassismuskritischen Perspektiven zu? Die Aktualität dieser Fragen hat in den letzten Jahren erneut deutlich an Relevanz gewonnen.
Im Rahmen der Veranstaltung werden in einem einführenden Input mit anschließendem Panelgespräch zentrale gegenwärtige Diskurse rund um die Friedens- und Konfliktforschung vorgestellt und kritisch analysiert. Im Fokus stehen insbesondere das Verhältnis lokaler und globaler Dynamiken sowie die Verflechtung historischer, gesellschaftspolitischer, kultureller und ökonomischer Dimensionen von Krieg und gewaltsamem Konflikt. Der Blick auf globale Macht- und Hierarchisierungslinien und damit verbundene diskursive Rahmungen rückt hierbei ins Zentrum.
Die Veranstaltung bietet Einblicke in die theoretischen und politischen Debatten der Critical Peace Studies und lädt nicht zuletzt dazu ein, die Relevanz dieser für die politische sowie historisch-politische Bildung gemeinsam zu reflektieren und weiterzudenken.
Die Veranstaltung findet auf English statt. Eine Simultanübersetzung ins deutsche wird angeboten.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden.