Filmvorführung mit anschließender Diskussion und Infovortrag zu den anstehenden Protesten am 4.7. in Erfurt
In den 1990er und 2000er Jahren, im Schatten der rassistischen Pogrome, die das wiedervereinte Deutschland nach 1989 überrollten, entstand eine außergewöhnlich starke antifaschistische Bewegung. Von militanten Aktionen über politische Bildung bis hin zur Ermittlungsarbeit – die Antifa hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem erstarkenden Neofaschismus entgegenzutreten. Fünf Aktivist:innen sprechen zum ersten Mal öffentlich über ihre Aktivitäten und verschmelzen mit zahlreichen Schätzen aus dem Archiv zu einem intensiven Kinodokumentarfilm. Der Fokus liegt dabei nicht auf Einzelereignissen, sondern auf den verschiedenen Praktiken und Methoden, die von Aktivisten:innen verwendet wurden. Der Film wirft einen kritischen Blick auf die Bewegung, ihre andauernde Relevanz und die enormen Herausforderungen der Gegenwart, in der erstmals eine rechtsextreme Partei Chancen auf Regierungsverantwortung in der BRD erhält.
Im Anschluss an den Film wird es eine Diskussion geben und einen Input zu dem am 04.07.2026 anstehenden Protest gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit widersetzen Kiel